Archive for Juni 2012

Freitags-Füller # 51

1. Manchmal suche ich  nach Sachen und finde andere Sachen, die ich seit Wochen schon gesucht habe.

2. Erdbeereis ist mein Lieblingseis.

3. Ich höre gerne hin und wieder mal ein Hörbuch.

4. Positiv ist, wenn alles läuft, wie es laufen soll; negativ ist, wenn nicht immer alles nach Plan läuft.

5. Beim Italiener esse ich am liebsten eine Pizza.

6. Am Strand auf einer Decke ein Buch lesen…denn gestern war mal Sommer.

7.Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mein Buch weiterlesen zu können, morgen habe ich Englisch lernen geplant und Sonntag möchte ich lesen und Englisch lernen!

Rezension „Aschenputtelfluch“ – Krystyna Kuhn

Klappentext:
Idyllisch liegt das Internet Ravenhorst in einem Seitental. Doch als sich eine der Schülerinnen vom Glockenturm stürzt, wandelt sich die Idylle in einen Albtraum. Warum ist Kira in den Tod gesprungen? Jule, eine der Neuen im Internat, macht sich auf die Suche. Doch sie stößt bei ihren Mitschülern auf eine Mauer des Schweigens. Und dann scheinen sich die Ereignisse auf gespenstische Art und Weise zu wiederholen.

Meine Meinung:
Juliane Sanden ist 16 Jahre alt, möchte von allen aber nur „Jule“ genannt werden. Sie bekommt ein Stipendium und darf aufs Internat Ravenhorst zur Schule gehen. In dieses Internat gehen normalerweise nur die Kinder zur Schule, deren Eltern es sich leisten können.

Jule wohnt im Internat mit Meg in einem Zimmer zusammen. Diese kann sie nicht leiden und hat auch direkt für ihre neue Zimmergenossin ein paar Regeln parat. Alles halb so schlimm, denkt sich Jule. Die Tatsache, dass sich eine Mitschülerin vom Kirchturm stürzt und dabei zu Tode kommt, ist nicht so schön. Doch als Jule zunehmend bedroht wird, bekommt sie es doch mit der Angst zu tun. Halt gibt ihr Kyras Tagebuch, in dem sie Hinweise findet, die ihr sehr nützlich sind.

Ich finde, dass der Klappentext zum Inhalt des Buches passt, jedoch nicht so viel über das Buch aussagt. Trotzdem hat er mich dazu verleitet, dieses Buch zu lesen und ich muss sagen: Ich wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil: Dieser Jugendthriller zeigt, was Mobbing wirklich anrichten kann.

Dies war mein erster Jugendthriller und ich kann euch sagen, dass solche Bücher auch durchaus Erwachsene lesen können.

Der Titel des Buches hat nur entfernt etwas mit dem Märchen zu tun. Das Cover gefällt mir sehr gut.

Dieses Buch bekommt von mir fünf Lesemäuse.

Rezension „Im Land des Feuerfalken“ – Julie Peters

Klappentext:
Neuseeland 1907: Es geht ein tiefer Riss durch die irische Auswandererfamilie der O´Briens, die im fernen Neuseeland mit ihrer Schafzucht ihr Glück gemacht hat. Josie wächst bei ihrer Mutter Siobhan im Wald auf, ihre Schwester Sarah auf dem Stammsitz der O´Briens, in Kilkenny. Die beiden Schwestern könnten unterschiedlicher nicht sein: Sarah ist pflichtbewusst, Josie ein Wildfang, und sie beneiden sich sich gegenseitig um das, was sie vermissen.
Aber dann bricht der Erste Weltkrieg in Europa aus, und er wirft seinen dunklen Schatten bis zum anderen Ende der Welt. Sarah heiratet einen ungeliebten Mann, ihre Schwester wendet sich von der Familie ab. Bald müssen sie erkennen, dass ein Leben ohne Wurzeln nicht wert ist, gelebt zu werden. Und die beiden Frauen kämpfen um ihr Glück…

Meine Meinung:
Wow! Was für eine ergreifende Fortsetzung vom ersten Teil. Ich möchte mich an dieser Stelle recht herzlich beim Wunderlich Verlag für dieses Rezensionsexemplar bedanken. Ich habe es sehr gerne gelesen.

Die Fortsetzung von Julie Peters Debütroman „Das Lied der Sonnenfänger“. Im zweiten Teil der Trilogie geht es wieder um die Familie O´Brien, die mit ihrem Pioniergeist, Mut und Kampf bewiesen hat, dass man im 19. Jahrhundert gut mit Schafzucht gut leben und überleben kann.

Während der Erste Weltkrieg in Europa ausbricht, hält sich die Familie mit Gemüseanbau über Wasser. Für die Soldaten stricken die Frauen der O´Briens jede Menge Socken und Handschuhe, damit sie es warm haben.

Zwischen Freud und Leid verfolgt der Leser, wie die nachfolgende Generation das Leben meistert, wie Familienmitglieder nicht aus dem Krieg zurückkommen oder wie ein Fest zu Ehren der Heimgekehrten gefeiert wird. Denn feiern tun die O´Briens unwahrscheinlich gerne. Wann immer sich ihnen Gelegenheit bietet.

Liebe, Lust, Hass und Leid liegen meist eng beieinander, doch was die O´Briens sich einmal aufgebaut haben, geben sie nicht so schnell wieder her.

Notfalls reduzieren z.B. ihre Schafherden oder kaufen ihre Wolle teurer ein, nur um eine bessere Qualität zu erzielen beim Verarbeiten der Wolle.

In dem Buch geht es um die grundverschiedenen Schwestern Sarah und Josie O´Brien, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die eine ist pflichtbewusst, die andere ein Wildfang, der nach seinen familiären Wurzeln sucht. Das mag vielleicht auch daran liegen, dass sie anders aufgewachsen sind. Die eine auf dem Stammsitz Kilkenny, die andere im Wald.

Der Leser kommt schnell in die Fortsetzung rein, jedoch wäre es von Vorteil, den ersten Teil gelesen zu haben, weil er dann die Zusammenhänge der einzelnen Personen rund um die Familie O´Brien (Edward, Helen, Walter, Siobhan, Sarah, Josie etc.) besser versteht.

Ich finde dieses Buch sehr emotional, denn ich habe an der einen oder anderen Stelle im Buch eine Träne vergießen müssen. Als ich das Buch beendet habe, war ich so ergriffen, dass ich erst einmal einen Spaziergang gemacht habe. Danach ging es mir besser.

Ein Buch, das ich sehr empfehlen kann. Ich würde sogar sagen, der Buchtipp überhaupt. Wahnsinn!!!

Dieses Buch bekommt von mir fünf Lesemäuse, wobei eigentlich mehr angebracht wären.

Freitags-Füller # 50

1. Wenn ich könnte wie ich wollte, dann würde ich am liebsten zwei oder drei Bücher auf einmal lesen.

2. Ich habe schon lange keinen richtigen Urlaub gemacht.

3. Nein, wir werden nicht jeden Quatsch mitmachen.

4. Eine Scheibe Brot zum Frühstück.

5. Es ist immer schön wenn man die Erfolge auch sehen kann.

6. Leggins zu tragen finde ich extra bequem.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Deutschland gegen Griechenland, morgen habe ich verschiedenes geplant und Sonntag möchte ich eine japanische Trommelgruppe auf der Kieler Woche sehen und hören!

Gewinnspielauslosung: „Grimmstein“ (eBook)

Jetzt ist es soweit! Bis gestern konntet ihr bei meinem aktuellen Gewinnspiel mitmachen. Das Wetter draußen ist schön, die Sonne und  blaue Himmel strahlen um die Wette. Herrlich! Die Lose sind gemischt für die Verlosung des eBooks. Ich danke euch für die tollen Kommentare. Auf die eine oder andere Neuerscheinung freue ich mich auch schon. 🙂

Insgesamt haben 4 Leute am Gewinnspiel teilgenommen. So stehen die Chancen „nur“ 1:4, dass einer der glückliche Gewinner ist.

Falls jemand das Gewinnspiel verpasst haben sollte und wissen möchte, was verlost wurde, der kann es hier noch einmal nachlesen.

Ich mach´s mal ein bisschen spannend:

Noch ein bisschen spannender:

And the Winner is:

Herzlichen Glückwunsch, liebe Jasmin. Ich werde Dir den Gutscheincode, den Du bei Amazon einlösen kannst, per Email schicken.

Bei allen anderen Teilnehmern möchte ich mich recht herzlich fürs Mitmachen bedanken. Vielleicht habt ihr beim nächsten Mal mehr Glück.

Freitags-Füller # 49

1. Ein kleiner Schritt kann oft mehr bringen als ein großer, um ans Ziel zu kommen.

2. Manche Wetten bei „Wetten dass“ sollte man möglichst nicht nachmachen.

3. Und das Wetter spielt zur Kieler Woche mal wieder nicht mit. Typisch!

4. Apfelschorle in einem großen Glas ist schön erfrischend.

5. Der feine Unterschied kann manchmal groß sein.

6. Natürlich verfolge ich die Fußball-EM.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen hoffentlich ereignisreichen Tag, morgen habe ich früh einkaufen gehen geplant und Sonntag möchte ich eine schöne erste Halbzeit beim Fußball sehen!

Gewinnspiel: „Grimmstein“ (eBook)

Hallo Leute!

Der Autor Mark Franley hat mich letztens gefragt, ob ich nicht Lust hätte, sein eBook „Grimmstein“ zu lesen. Bei dem Buch handelt es sich um eine etwas längere Horror- Kurzgeschichte, die sich mehr auf psychischer Ebene abspielt und weitestgehend unblutig ist.

Hier könnt ihr mehr über die Geschichte erfahren.

Da ich aber kein Fan von eBooks bin, habe ich ihn gefragt, ob er mir sein Buch für ein Gewinnspiel zur Verfügung stellt und er hat diese Frage bejaht.

Zusätzlich bekommt ihr auch noch das eBook „Der heilige Arkh“ von Mark Franley. Klasse, oder?

Nun seid ihr an der Reihe. Eure Aufgabe ist es, mir zu sagen, auf welche Neuerscheinung ihr euch in der nächsten Zeit am meisten freut.

Postet eure Antworten bitte als Kommentar unter diesen Beitrag. Gleichzeitig schickt ihr mir eine Email an literaturmaus@googlemail.com. Ich berücksichtige für das Gewinnspiel nur Teilnehmer, die einen Kommentar schreiben UND mir eine Email mit eurem Kommentar schicken.

Adresse ist dieses Mal nicht erforderlich, da eine oder einer von euch den Gewinn per Email bekommt. Es handelt sich hierbei um einen Gutscheincode, mit dem ihr die eBooks dann bei Amazon einlösen könnt.

Wer einfach nur „schnacken“ möchte, darf natürlich auch gerne einen Kommentar hinterlassen.

Einsendeschluss ist Mittwoch, der 20.06.2012

Freitags-Füller # 48

1. Seit gestern weiß ich, dass der Dackel auch ganz schnell sein kann. Er kann es doch!

2. Frozen Joghurt ? Hab ich noch nie probiert.

3. Erst wenn man auch Ziele hat, kann man auf diese hinarbeiten.

4. Das Wetter ist heute überhaupt nicht gut.

5. Was mal Laster waren, sind meist immer noch welche. Irgendwie hat doch jeder eines.

6.  Sonnenmilch riecht für mich nach Sommer.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf T-Shirt suchen, morgen habe ich das Deutschland-Spiel gucken geplant und Sonntag möchte ich lesen!

Rezension „Das Lied der Sonnenfänger“ – Julie Peters

Klappentext:
Im Land der Maoris – die große Familiensaga aus Neuseeland

Die Familie O´Brien flieht 1894 vor Hunger und drohender Not aus Irland ans andere Ende der Welt, nach Neuseeland. Auch dort bleibt das Leben schwer. Emily, die Tochter, überhört den Ruf ihres Herzens und geht eine Ehe ein, die sie fast ins Verderben stürzt. Kann sie der Dunkelheit entkommen, die sich auf ihr Gemüt senkt?

Ihre Schwägerin Siobhan fürchtet sich vor dem unbekannten Land – vor der Wildnis, vor ihrem Ehemann, vor den Eingeborenen. Dann begegnet sie dem Maori Amiri, der tiefe Gefühle in ihr weckt. Doch ihre Leidenschaft beschwört eine Katastrophe herauf…

Meine Meinung:
Eigentlich dachte ich, dass historische Bücher nicht mehr so zu meiner bevorzugten Lektüre gehören. Doch da hatte ich noch nichts von Julie Peters gelesen. Ich muss meine Meinung aber ganz klar noch einmal gründlich überdenken, denn mit „Das Lied der Sonnenfänger“ hat sie einen so faszinierenden und lebendigen Roman geschrieben, der sowas von großartig ist. Ich habe ihn regelrecht verschlungen, bin eingetaucht in die Geschichte, in das Land und konnte mir die Bilder so lebhaft vorstellen, als wäre ich selbst ein Teil der Geschichte. Ich muss aber sagen, dass ich sehr froh bin, in so einer Zeit nicht gelebt zu haben.

Den Traum eines anderen leben? Macht das Sinn? Im Jahr 1894 wandert die Familie O´Brien von Irland nach Neuseeland aus, um sich dort der Schafzucht zu widmen. Es ist Edward O´Briens Traum und die ganze Familie muss nun seinen Traum leben. Doch die Kinder haben eigene Träume. Emily träumt vom Schreiben, Siobhan von einem anderen Mann, Finn von der großen Freiheit und Helen, Edwards Frau, nicht vom Windeln wechseln.

Doch in einer Zeit, in der dieser Roman spielt, ist der Körper einer Frau nicht mehr als ein Gefäß. Sie sorgt dafür, dass ihr Körper gesund bleibt, um Kinder gebären zu können. Das klingt hart, ist aber im 19. Jahrhundert wahre Realität.

Ein Buch, das man unbedingt gelesen haben sollte. Mein Buchtipp des Monats Juni. 🙂

Dieses Buch bekommt von mir fünf Lesemäuse.

Ein Abend mit…Gaby Hauptmann

Endlich war der Tag gekommen! Der Tag, an dem die Autorin Gaby Hauptmann endlich mal wieder nach Kiel kam. Wie lange habe ich auf diesen Moment gewartet? Eine gefühlte Ewigkeit oder, um es genau zu sagen, ganze 8 Jahre. Tja, das ist das Los, wenn man im hohen Norden wohnt. Die wirklich guten Autoren verirren sich nicht hierher. Wobei ich sagen muss, dass das nicht ganz stimmt. Ich habe  im letzten Jahr schon ein paar Autoren treffen dürfen, wie z.B. Kerstin Gier, Sebastian Fitzek, Dora Heldt, Gabriella Engelmann, Diana Jacobs-Waibel oder auch Andreas Eschbach. Ich sag ja schon gar nichts. Wenn ich dann aber lese, dass Lara Adrian unter anderem in Dortmund und Mannheim liest…Naja. Das ist nicht mal so eben um die Ecke. Ich habe auch mitverfolgt, dass Trudi Canavan in Deutschland war, aber sie war leider nicht in meiner Nähe. 😦 Schade. Vielleicht beim nächsten Mal.

So, zurück zum eigentlichen Highlight der letzten Woche. Ich war sooo aufgeregt, dass Gaby Hauptmann ihr neues Buch „Liebesnöter“ vorstellt, dass die Vorfreude schon ein paar Tage vorher da war. Ach, was sage ich Tage, eigentlich schon Wochen vorher.

Eine liebe Freundin hat mich zu dieser Veranstaltung begleitet und sie war hinterher auch total begeistert.

Hier ein paar Eindrücke der Lesung:

Hinterher habe ich Gaby Hauptmann gefragt, ob ich ein Foto mit ihr zusammen machen könnte und sie hat die Frage mit „Ja“ beantwortet. Hier ist nun das Foto:

Und soll ich euch was sagen? Als sie gehört hat, dass ich ein großer Fan von ihr bin, hat sie mir eine Autogrammkarte mit persönlicher Widmung geschrieben.

Mein Fazit: Es war ein Abend, den ich noch lange in Erinnerung behalten werde. 🙂