Rezension „Mein ist die Stunde der Nacht“ – Mary Higgins Clark

Klappentext:
Ein Fluch scheint auf der ehemaligen Schulklasse von Jean Sheridan zu liegen. Bereits fünf ihrer früheren Mitschülerinnen sind auf tragische Weise ums Leben gekommen. Noch ahnt niemand, dass ein wahnsinniger Serienkiller, der sich selbst „die Eule“ nennt, dahinter steckt. Wird sein mörderisches Werk bei dem bevorstehenden Klassentreffen vollenden?

Meine Meinung:

Keine Ahnung, wie ich jetzt darauf komme, aber ich habe einen Ohrwurm von dem Lied „Der Mörder ist immer der Gärtner…“ Kennt das noch jemand? Das Lied kam mir beim Spaziergang mit Paul in den Sinn.

Eigentlich wollte ich ja eine Rezension zu dem Buch von Mary Higgins Clark schreiben. Nun geht´s los.

Zum Buch:

Die ehemalige Schulklasse der Stonecraft Academy trifft sich nach 20 Jahren zu einem Klassentreffen. Die Historikerin und Bestsellerautorin Dr. Jean Sheridan ist eine von 10 Ehrengästen, die bei diesem Klassentreffen ausgezeichnet werden. Eigentlich möchte sie gar nicht hingehen, aber als sie erfährt, dass eine damalige Freundin von ihr getötet wurde, fährt sie doch hin. Der Schüler Jake Perkins dokumentiert das Klassentreffen für die Schülerzeitung und findet nur anhand einer früheren Fotoaufnahme heraus, dass fünf der ehemaligen „Mittagsrunde“ bereits tot sind. Mithilfe des Detectives Sam Deegan versucht er, dem Serienkiller auf die Spur zu kommen. Der Detective versucht schon seit 20 Jahren, die anderen Morde aufzuklären. Der Serienkiller nennt sich nur „Die Eule“. Er hinterlässt ein kleines Souvenir, das den Leser wie einen roten Faden durch das Buch begleitet.

Zitate:

Person of interest, weder verdächtig, noch unverdächtig – so bezeichnen wir heutzutage Leute wie Lindstrom, dachte Sam. (Seite 14)

Dann war sie an der Wagentür und öffnete sie. Sie ließ sich neben ihn auf den Vordersitz gleiten. „Entführ mich, Liebling“, sagte sie lachend. „Ist das nicht lustig?“ (Seite 99)

Dem Leser wird bis zum Schluss die Möglichkeit gegeben, mit zu raten, wer der Mörder ist. Ein klasse Thriller ist der Autorin Mary Higgins Clark da wieder gelungen. Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen. Es ist spannend und unterhaltsam bis zum Schluss.

Dieses Buch bekommt von mir fünf Lesemäuse.

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3 responses to this post.

  1. “Decipher” ist das Erstlingswerk von Stel Pavlou und stand schon eine ganze Weile als englische Originalausgabe in meinem Regal. Nachdem ich mich vor ein paar Jahren schon einmal an dem Buch versucht hatte und es zu Gunsten eines anderen Werkes wieder zur Seite gelegt hatte, habe ich diesmal mehr Durchhaltevermögen gezeigt und habe den 800 Seiten langen Roman schließlich doch noch bewältigt.

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  2. Ja, der liebe WZ. Er wächst und wächst und…

    Antwort

  3. Posted by Inge F. on 22. Oktober 2012 at 14:02

    Schön, eine Rezension mit einem alten Reinhard Mey Song zu beginnen. Ich mag gerne Bücher, wo man bis zum Ende nicht weiß, wer der Täter ist. Also zack auf meinem WZ.

    Antwort

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