Archive for Mai 2020

Freitags-Füller # 373

1. Wenn die Schwimmbäder wieder öffnen, werde ich wieder schwimmen gehen.

2. In Kartoffelsalat muss Gewürzgurke drin sein!

3. Es ist hart mit anzusehen, wie viele sich nicht an die Abstandsregel halten.

4. Im Juni gibt es keine Feiertage. (siehe Kommentare)

5. Ich wette, dass der Sommer wieder sehr warm wird.

6. Ich liege nicht gerne in der prallen Sonne, sondern im Schatten.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen lang ersehnten Kinobesuch, morgen habe ich geplant, einzukaufen und dann mal sehen und Sonntag möchte ich das Profi Backen gucken!

Den Freitags-Füller von Barbara findet ihr hier.

 

Rezension „Kranichland“ – Anja Baumheier

(2019)

Klappentext:

Unser geteiltes Leben

Die Groen-Schwestern wachsen im Ost-Berlin der sechziger Jahre heran. Unterschiedlicher könnten die beiden Mädchen nicht sein: Charlotte, die ältere, brennt ebenso für den Sozialismus wie ihr Vater Johannes, der am Ministerium für Staatssicherheit Karriere macht. Die künstlerisch begabte Marlene dagegen eckt überall an und verliebt sich Hals über Kopf in den Pfarrerssohn Wieland, der die DDR kritisch hinterfragt. Mit jedem Tag wächst die Sehnsucht nach einem Leben in Freiheit. Als das Paar beschließt, in den Westen zu fliehen, trifft Marlenes Vater eine Entscheidung – mit fatalen Folgen…

Meine Meinung:

Wow! Was für ein Buch! Die Autorin erzählt so geschichtsträchtig von den Ereignissen in der DDR, dass man sich dem nicht entziehen kann. So spannend, dass ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen konnte. Sie wird auch deswegen gehalten, weil es immer Cliffhanger gibt, bei denen ich einfach wissen musste, wie es weitergeht.

Worum geht es in dem Buch? Die Geschichte spielt sich innerhalb von 80 Jahren und über mehrere Generationen ab. Marlene hinterlässt Theresa eine Liegenschaft (Grundstück, Anwesen) in Rostock. Theresa wundert sich, warum sie etwas geerbt haben soll, da sie ihre Schwester Marlene gar nicht gekannt hat. Mit ihrer anderen Schwester Charlotte macht sie sich auf die Spurensuche. Von ihrer Mutter erhofft sie sich keine Informationen, weil die an Demenz erkrankt ist. Gerade die Rückblenden fand ich sehr spannend, weil ich als Leserin so die Hintergründe erfuhr, zu Ereignissen, die es später gab. Eine rundum gelungene Familiengeschichte vor dem Hintergrund der DDR. Grandios!

Zitat:

War es möglich, dass ein Unbekannter, der ihr seinen Schal gegeben hatte, ihren Herzschlag derart in Aufregung versetzte? (Seite 33)

Fazit: Ein tolles Buch. Früher habe ich solche Bücher gerne gelesen. Jetzt muss ich erst wieder rein finden. Innerhalb von zwei Wochen hatte ich das Buch durch. Das spricht eindeutig für das Buch und meine Begeisterung. Eigentlich wollte ich dieses Jahr nach Berlin fahren, was wegen der Pandemie nicht möglich ist. Vielleicht im nächsten Jahr. Ich kann mir gut vorstellen, dass das Buch verfilmt wird. Geschichtliches kommt immer gut an.

Dieses Buch bekommt von mir fünf Lesemäuse.

Freitags-Füller # 372

1. Endlich wieder arbeiten. Das tut so gut.

2. Eine Katze oder ein Hund an zu meinen Füßen wäre manchmal ganz schön.

3. Bei Facebook bin ich ab und zu mal unterwegs.

4. Ein Literatur-Hotel wollte ich immer schon sehen, aber ich habe es noch nicht geschafft.

5. Egal ob wir jetzt mehr dürfen durch die Lockerungen. Ich bin erst beruhigt, wenn es einen Impfstoff gegen das Virus gibt.

6. Mit den Kontaktbeschränkungen umzugehen war bzw. ist nicht einfach, aber da müssen wir jetzt durch.

7. Was das Wochenende angeht, habe ich endlich wieder eins und werde es genießen, denn am Montag geht es wieder zur Arbeit!

Den Freitags-Füller von Barbara findet ihr hier.

Rezension „Mandelblütenliebe“ – Anja Saskia Beyer

(2019)

Klappentext:

Ein kleiner Souvenirladen, eine geheimnisvolle Vergangenheit und der Duft nach Mandelblüten

Milla steht kurz vor ihrer Hochzeit mit Paul, als sie plötzlich vom Tod ihrer spanischen Großmutter Abbigail erfährt und deren kleinen Souvenirladen auf Mallorca erbt. Es ist das erste Mal, dass Milla von Abbigail hört. Warum hat ihre Mutter sie bloß all die Jahre verschwiegen? Milla reist nach Palma und versucht Antworten zu finden. Zwischen engen Altstadtgassen und himmlischen Stränden erfährt sie von Abbigails großer Liebe in den Fünfzigerjahren und der vergessenen jüdischen Vergangenheit der Insel, und sie trifft Leandro…

Meine Meinung:

Was bietet sich besser an, einen Roman, der auf Mallorca spielt, auch auf Mallorca zu lesen zu beginnen? Ich war letztes Jahr das erste Mal genau wie die Protagonistin des Romans auf der Insel. Eine sehr schöne Insel. Vom Cover und Buchtitel her hatte ich einen typischen Frauenroman erwartet und wurde überrascht, denn dem ist nicht so.

Die Geschichte wird aus zwei Sichten erzählt. Einmal 1956 aus der Sicht von Abbigail und einmal 2016, fünfzig Jahre später, aus der Sicht von Milla, deren Enkelin. Sie weiß nicht, dass sie von der Insel stammt und will herausfinden, warum ihr ein Souvenirladen auf der Insel vermacht wurde. Das fand ich sehr spannend, denn ich mag solche Bücher, die einmal in der Vergangenheit und in der Gegenwart geschrieben sind.

Zitat:

Milla kam zu sich und erblickte eine brünette Frau Ende vierzig in Begleitung eines Mopses. (Seite 8)

Fazit: Eine sehr bewegende Geschichte, die euch garantiert erschauern lässt. Gänsehaut garantiert!

Dieses Buch bekommt von mir fünf Lesemäuse.

Gewinnspielauslosung: Welttag des Buches 2020

Heute ist schon der 2.Mai. Geht euch das auch so, dass ihr das Gefühl habt, die Zeit vergeht wie im Flug? So geht es mir momentan.

Die Aktion in Zahlen:

Besucher am Welttag des Buches: 16

Kommentare insgesamt: 4

erhaltene Emails: 4

Falls ihr wissen wollt, was ihr verpasst habt, könnt ihr hier noch einmal nachschauen. Klickt einfach auf das Bild und ihr gelangt zum Blogbeitrag.

And the winner are:

Karin

Heike R.

Herzlichen Glückwunsch an die zwei Gewinnerinnen. Da sich keiner für die Leseproben interessiert hat, bleiben sie erst mal bei mir. Die Bücher machen sich am Montag oder Dienstag auf den Weg zu euch. Bei allen anderen Teilnehmern möchte ich mich recht herzlich fürs Mitmachen bedanken. Vielleicht habt ihr beim nächsten Mal mehr Glück.

Freitags-Füller # 371

1. Ich lese schon mein fünftes Buch in diesem Jahr.

2. Manchmal können tolle Gerichte entstehen durch Resteverwertung.

3. Am Montag soll ich wieder ins Arbeitsleben starten. Nach sieben Wochen zuhause.

4. Eine Terrasse zu haben war schon länger ein Traum von mir.

5. Im übrigen bleibt die Universitätsbibliothek nächste Woche für Studenten noch geschlossen.

6. Dass ich wieder arbeiten darf, ist wichtig, besonders für mich.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Abend, morgen habe ich geplant, beim Dänischen Bettenlager nach Sitzpolstern für meine Terrassenstühle zu gucken und Sonntag möchte ich lesen!

Den Freitags-Füller von Barbara findet ihr hier.