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Rezension „Mandelblütenliebe“ – Anja Saskia Beyer

(2019)

Klappentext:

Ein kleiner Souvenirladen, eine geheimnisvolle Vergangenheit und der Duft nach Mandelblüten

Milla steht kurz vor ihrer Hochzeit mit Paul, als sie plötzlich vom Tod ihrer spanischen Großmutter Abbigail erfährt und deren kleinen Souvenirladen auf Mallorca erbt. Es ist das erste Mal, dass Milla von Abbigail hört. Warum hat ihre Mutter sie bloß all die Jahre verschwiegen? Milla reist nach Palma und versucht Antworten zu finden. Zwischen engen Altstadtgassen und himmlischen Stränden erfährt sie von Abbigails großer Liebe in den Fünfzigerjahren und der vergessenen jüdischen Vergangenheit der Insel, und sie trifft Leandro…

Meine Meinung:

Was bietet sich besser an, einen Roman, der auf Mallorca spielt, auch auf Mallorca zu lesen zu beginnen? Ich war letztes Jahr das erste Mal genau wie die Protagonistin des Romans auf der Insel. Eine sehr schöne Insel. Vom Cover und Buchtitel her hatte ich einen typischen Frauenroman erwartet und wurde überrascht, denn dem ist nicht so.

Die Geschichte wird aus zwei Sichten erzählt. Einmal 1956 aus der Sicht von Abbigail und einmal 2016, fünfzig Jahre später, aus der Sicht von Milla, deren Enkelin. Sie weiß nicht, dass sie von der Insel stammt und will herausfinden, warum ihr ein Souvenirladen auf der Insel vermacht wurde. Das fand ich sehr spannend, denn ich mag solche Bücher, die einmal in der Vergangenheit und in der Gegenwart geschrieben sind.

Zitat:

Milla kam zu sich und erblickte eine brünette Frau Ende vierzig in Begleitung eines Mopses. (Seite 8)

Fazit: Eine sehr bewegende Geschichte, die euch garantiert erschauern lässt. Gänsehaut garantiert!

Dieses Buch bekommt von mir fünf Lesemäuse.