Archive for März 2021

Rezension: „Die stille Kammer“ – Jenny Blackhurst

(2020)

Klappentext:

Alle sagen, ich sei eine Mörderin. Doch kann ich ihnen wirklich trauen?

Mein Name ist Emma Cartwright. Noch vor drei Jahren war ich Susan Webster – jene Susan Webster, die ihren zwölf Wochen alten Sohn Dylan getötet hat. Fast drei Jahre verbrachte ich in der Forensischen Psychiatrie. Seit vier Wochen bin ich wieder draußen. Unter neuem Namen lebe ich nun in einer Stadt, wo niemand von meiner dunklen Vergangenheit weiß.

Doch heute Morgen erhielt ich einen Brief, adressiert an Susan Webster. In dem Umschlag befand sich das Foto eines dreijährigen Jungen, auf der Rückseite standen die Worte:

Dylan – Januar 2013

Kann es sein, dass mein geliebter Sohn noch lebt?

Meine Meinung:

Am Anfang kam ich sehr gut in die Geschichte rein. Sie zog mich förmlich in ihren Bann und durch die kurzen Kapitel fiel es mir leicht, auch mal abends mit einem Kapitel abzuschließen und nicht mittendrin aufhören zu müssen. Das Cover hat mich förmlich zum Kauf verführt, denn der Schmetterling passt sehr gut dazu.

Der Thriller spielt nach dem Aufenthalt in Oakdale. Nick, Cassie und Susan versuchen, der Sache auf den Grund zu gehen, was wirklich passiert ist. Das macht die Story so unheimlich spannend. Der Thriller spielt zwischen 1987 und 2013.

Zitat:

Ich werde die Vergangenheit ausgraben und hoffe nur, dass mein Spaten nicht auf allzu viele Skelette stößt. (Seite 63)

Fazit: Die Autorin hält das Spannungsniveau bis zum Schluss sehr hoch. Gänsehaut pur! Dieses Buch gruselt und fasziniert mich zugleich. Ein echter Pageturner.

Dieses Buch bekommt von mir fünf Lesemäuse.

Freitags-Füller # 396

1. Das Leben ist wie eine Wundertüte. Es hält immer Überraschungen bereit.

2.  schmeckt für mich wie Frühling.

3. Meine Osterdeko fällt wie jedes Jahr sehr bescheiden aus.

4. Mein Bookopoly Spiel, wird es jemals fertig werden?

5. Ich könnte mir jetzt gerade wünschen, dass heute die Pandemie zu Ende ist. Reines Wunschdenken.

6. Ein Buch ist immer an meiner Seite.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen Abend zu zweit, morgen habe ich geplant, Muffins zu backen und Sonntag möchte ich wie immer lesen!

Den Freitags-Füller von Barbara findet ihr hier.

Rezension „Finding Back to Us“ – Bianca Iosivoni

(2020)

Klappentext:

Denn er ist ihr Stiefbruder

Als Callie nach langer Zeit in ihre Heimatstadt zurückkehrt, ist der Erste, dem sie dort begegnet, ausgerechnet Keith. Keith, der den Autounfall verursachte, bei dem ihr Vater starb. Keith, den sie nie mehr wiedersehen wollte. Sofort flammen der Schmerz und die Wut von damals wieder auf. Aber auch ein gefährliches Prickeln, das Callie völlig verwirrt. Denn Keith ist nicht nur die Person, die sie am meisten hasst. Er ist auch ihr Stiefbruder…

Meine Meinung:

Nachdem mich das Buch „Der letzte erste Blick“ der Autorin begeistern konnte, war ich gespannt auf dieses Buch. Es ist ursprünglich unter dem Titel „Was auch immer geschieht“ erschienen. Den finde ich persönlich viel passender bzw. stimmiger, weil es den Inhalt des Romans widerspiegelt.

Die Geschichte hat mich sehr mitgenommen, weil sie mich ein bisschen an meine eigene erinnert, denn ich habe auch sehr früh meinen Vater verloren. Beim Lesen bekam ich das eine oder andere Mal ein beklemmendes Gefühl.

Bei vielen Büchern denke ich, es hätte ewig so weitergehen können. Bei diesem ist es ein „Endlich ist es zu Ende“, denn die Handlung zog sich zäh dahin.

Zitat:

Ein simpler Satz, der die Macht hatte, meine ganze Welt auf den Kopf zu stellen. (Seite 30)

Fazit: Dieses Buch war Emotionen pur für mich, denn mal musste ich beim Lesen lachen, mal hätte ich rufen können „Nein, tu´s nicht“, mal weinte ich fast. Ein sehr emotionsgeladener Roman, den die Autorin hier geschrieben hat.

Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren

Dieses Buch bekommt von mir vier Lesemäuse.

Rezension „Träumst du noch oder küsst du schon?“ – Alexandra Potter

(2020)

Klappentext:

Ein Traummann macht noch lange kein Happy End!

Eigentlich dachte Lucy in Nate den Mann fürs Leben gefunden zu haben – und so küssten sie sich unter der Seufzerbrücke in Venedig, um ihre Liebe für immer zu besiegeln. Auch als sie sich später aus den Augen verloren, blieb Nate immer in Lucys Herzen. Doch dann, zehn Jahre später, stehen sie sich plötzlich wieder gegenüber und es scheint, als würde sich ihre Liebe nun erfüllen. Bei genauerer Betrachtung muss Lucy jedoch zugeben, dass ihr Nate von Tag zu Tag weniger gefällt. Und schon bald stellt sich ihr die Frage: Wie werde ich meinen Traummann nur wieder los?! Denn was Lucy auch unternimmt, das Schicksal scheint sie immer wieder zusammenzuführen…

Meine Meinung:

Lucy und Nate (Nathaniel) lernen sich als Studenten kennen. Der Name Nathaniel erinnert mich sehr an das Buch „Schattenrot“ von Sandra Florean.

Die beiden küssen sich unter der Seufzerbrücke in Venedig, wo sie gleichzeitig eine geteilte Münze jeweils an einem Lederband um den Hals tragen. Sind sie jetzt auf ewig miteinander verbunden? Irgendwann treffen sie sich in New York wieder und kommen zusammen. Als sie merkt, welche Marotten er hat (früh aufstehen/Sport machen etc.) will sie ihn wieder loswerden. Doch das ist gar nicht so einfach, wie sie sich das vorstellt, denn sie begegnen sich immer wieder zur selben Zeit am selben Ort. Ist es Zufall oder Schicksal? Findet es heraus.

Hatte ich schon erwähnt, dass ich solche Geschichten liebe? Klar, sie sind sehr klischeehaft, aber das sind die Bücher, bei denen ich am besten abschalten kann.

Zitat:

„Fasziniert betrachtete ich die gezackten Kanten der beiden halben Münzen, die aussahen wie zwei Puzzleteile.“ (Seite 10)

Fazit: Ein Roman mit viel Gefühl, bei dem einen das Herz aufgeht. Eine zauberhafte Geschichte zum Wohlfühlen. Einfach zurücklehnen und genießen.

Dieses Buch bekommt von mir fünf Lesemäuse.

Freitags-Füller # 395

1. Mein Frühstück heute bestand aus Toast mit Käse und einem Glas Wasser.

2. Ich möchte wieder schwimmen gehen, weil ich das endlich dringend brauche.

3. Also, ich sag ja immer: Wenn ich eine regelmäßige gleiche Arbeitszeit habe, geht es mir gut.

4. In diesen Zeiten kaufe ich einfach online.

5. Großes dislike für die Politik. Wenn das so weitergeht mit dem Impftempo, dauert es noch Jahre, bis ich drankomme.

6. Meine Gesundheit macht mich gerade unzufrieden.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf gemeinsame Zeit zu zweit, morgen habe ich geplant, etwas Leckeres Gesundes zu kochen und Sonntag möchte ich lesen!

Den Freitags-Füller von Barbara findet ihr hier.

Lesemonat Februar 2021

So kann es weitergehen. Ich war fleißig im Februar.

Im Februar habe ich gelesen:

Sahnehäubchen – Anne Hertz (beendet)

Der Nordseehof – Als wir der Freiheit nahe waren – Regine Kölpin

gelesene Bücher: 2

angefangene Bücher: 1

gelesene Seiten: 808