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Rezension „Tütensuppenglück“ – Kristen Bailey

(2020)

Klappentext:

Das Rezept zum Glück

Übermüdet und gestresst erledigt Jools am Montagmorgen den Großeinkauf für ihre sechsköpfige Familie. Im Einkaufswagen landen auch Fischstäbchen und Muffins.

Als sie von dem bekannten Fernsehkoch Tommy McCoy wegen des fehlenden Bio-Gemüses vorgeführt und als Rabenmutter beschimpft wird, platzt ihr der Kragen. Sie lässt ihren ganzen Frust über den Alltagsstress mit vier Kindern raus: Nein, sie backt ihr Brot nicht selbst, und von Quinoa hat sie auch noch nicht gehört. Aber sie liebt ihre Kinder über alles – auch wenn sie ihr manchmal maßlos auf die Nerven gehen.

Jools ahnt nicht, dass ihre Schimpftirade als Video im Internet landet und sie dort viel Zuspruch von anderen Müttern erfährt. McCoy hingegen gönnt ihr die mediale Aufmerksamkeit nicht – und fordert sie zu einem Kochwettbewerb heraus…

Meine Meinung:

Dieses Buch wurde mir von meinem Kollegen empfohlen. Erst einmal vorweg: Das Buch ist nichts für Vegetarier, denn im Buch wird sehr viel mit Fleisch gekocht. Mir hat dieser Roman trotz allem sehr gut unterhalten. Warum? Die Medienpräsenz steht hier sehr im Fokus. Wie Medien eine regelrechte Hetze auf Menschen ausüben. Außerdem wird hier, finde ich, sehr die Stellung der Mütter beleuchtet. Die Handlung spielt fast überwiegend am Küchentisch der Familie und es dreht sich viel ums Essen, was gut zum Cover passt. Möchtet ihr so wie Jools beim Einkaufen kritisiert werden und euch mit einem TV Koch streiten? Ich jedenfalls nicht. Wie sie den Alltag meistert und mit den alltäglichen Herausforderungen zurechtkommt, das müsst ihr selber nachlesen.

Zitat:

Das Leben, die Familie ist wichtiger als irgendeine launenhafte Schwärmerei für jemand Verflossenes. (Seite 273)

Fazit: Eine sehr schöne Familiengeschichte, die zeigt, dass Familie eben doch das Wichtigste ist. Der Familienzusammenhalt steht hier immer im Vordergrund, was ich sehr gut finde. Wer etwas zum Schmunzeln und einfach weg lesen möchte, dem kann ich dieses Buch sehr empfehlen. Ich habe es auch schon an meine beste Freundin verschenkt, weil ich denke, dass sie das Buch auch sehr gut finden wird.

Dieses Buch bekommt von mir fünf Lesemäuse.