Archive for the ‘Bücher’ Category

Neuzugänge: Dezember 2021

Oops I did it again, da bin ich ein wenig ausgeartet. Im Dezember sind fast so viele Bücher bei mir eingezogen wie ich im ganzen Jahr gelesen habe. Es macht so großen Spaß, Bücher zu shoppen.

Ich liste sie hier mal nach Genre auf. Bei so vielen Büchern wahrscheinlich sinnvoll.

Familie

Dani Atkins – Bis zum Mond und zurück

Katherine Center – Hinter den Wolken die Sterne

Nina George – Das Traumbuch

Regine Kölpin – Oma zeigt Flagge

Hera Lind – Die Frau, die zu sehr liebte

Isabell May – Wir zwei in diesem Augenblick

Beate Rygiert – Die Ullstein Frauen und das Haus der Bücher

Jana Voosen – Für immer die Deine

Frauen

Heike Abidi – Für Glück ist es nie zu spät

Julie Larsen – Winterglück am Meer

Liane Mars – Doppelt oder nichts, sagt das Glück

Alexandra Potter – Je größer der Dachschaden, desto besser die Aussicht

Krimi/Thriller

Lexie Elliot – The Frenche Girl – Wir haben alle unsere Geheimnisse

Joy Fielding – Sag, dass du mich liebst

Vincent Kliesch – Im Auge des Zebras – Ein Bösherz-Thriller

Camilla Läckberg – Golden Cage – Die Rache einer Frau ist schön und brutal

David Lagercrantz – Verschwörung (Teil 4)

Liebe

Liane Moriarty – Alle außer Alice

New Adult

Teagan Hunter – Wrong Number Right Guy

Teagan Hunter – Hot Kisses, Cold Feet

Wenn ich das so aufgelistet sehe, sieht es gar nicht mehr so schlimm aus. 😉

Jetzt stehe ich vor der großen Qual der Wahl, welches Buch ich zuerst lese.

Kennt ihr sogar schon eins der Bücher?

Rezension „Der Nordseehof – Als wir der Freiheit nahe waren (2)“ – Regine Kölpin

(2021)

Klappentext:

„Man darf nicht nur von der Freiheit träumen. Man muss versuchen, sie zu leben.“

1973: Die 18-jährige Adda träumt davon, die Enge des elterlichen Hofs an der Nordseeküste zu verlassen, um eine Ausbildung zur Krankenschwester zu machen. Erst nach und nach wird ihr klar, dass Aufbruch auch Verlust bedeutet und Freiheit kein Ort ist, sondern ein Gefühl…

Meine Meinung:

Die Geschichte von Johanna geht weiter. Dieses Mal steht ihre Tochter Adda im Fokus des Romans. Was Johanna verwehrt geblieben ist, darf sie leben: Ihre Träume. Dennoch ist Adda hin und hergerissen zwischen Bleiben und Gehen. Ist es wirklich richtig zu gehen? Dann überschlagen sich die Ereignisse und sie muss zurück auf den Hof und ihre Mutter unterstützen. Diesen Familienzusammenhalt fand ich besonders gut. Ich bin auch ein Familienmensch. Familie bedeutet alles.

Beim zweiten Teil der Nordseehof-Trilogie bekommt der Leser auf den ersten Seiten eine kurze Zusammenfassung zum ersten Teil. Ich finde es jedoch besser, wenn man mit dem ersten Teil anfängt. Dann erschließen sich einem die Zusammenhänge besser. Die Cover der Trilogie sind sehr schön aufeinander abgestimmt. Der Piper Verlag ist einer der Verlage, aus dem ich gerne Bücher lese.

Zitat:

„Johanna sprang auf. Träume haben mit dem Leben nichts zu tun. Den Teufel darf sie.“ (Seite 72)

Fazit: Ein sehr aufregender, aufwühlender 2. Teil. Im zweiten Teil geht es um Erwachsenwerden, Aufbruch, aber auch darum, die Dinge, die vorhanden sind, zu schätzen zu wissen. Das gefiel mir besonders gut an diesem Buch. Es gibt endlos viele Worte zu der Trilogie.

Dieses Buch bekommt von mir fünf Lesemäuse.

Lesemonat Dezember 2021

Nun ist der Dezember auch wieder vorbei.

Im Dezember habe ich gelesen:

Schneeflockenglitzern – Sue Mooncroft (beendet)

Kannst du das lesen? – Regina Kehn

gelesene Bücher: 2

angefangene Bücher: 3

gelesene Seiten: 725

Lesemonat November 2021

Ich habe gerade festgestellt, dass ich zwei Bücher im November beendet habe.

Im November habe ich gelesen:

Die Strandvilla – Sina Beerwald (beendet)

Someone New – Laura Kneidl (beendet)

gelesene Bücher: 2

angefangene Bücher: 3

gelesene Seiten: 689

Rezension „Sahnehäubchen“ – Anne Hertz

Klappentext:

Nina ist ein netter Mensch, aber neuerdings hegt sie Mordgedanken. Schuld ist der Autor Dwaine F. Bosworth, dessen Macho-Ratgeber Ich kann sie alle haben mit Ninas PR-Unterstützung zum Bestseller werden soll. Ninas erste Reaktion: Auf keinen Fall! Ihre Chefin sieht das naturgemäß anders, und so findet sich Nina auf einer Lesereise mit dem Ekelpaket wieder. Zugegeben, Dwaine ist attraktiv und durchtrainiert, aber ansonsten alles, was Nina an Männern schrecklich findet. Schlimmer noch: Er glaubt, mit seinen Tricks bei ihr landen zu können! Doch dann erlebt der Mega-Macho eine böse Überraschung – und bleibt damit nicht der Einzige…

Meine Meinung:

Wie angle ich mir einen Cowboy?

Jetzt weiß ich, warum ich mir dieses Buch so lange aufgespart habe. So konnte ich literarisch eine Lesung erleben, denn real war das lange nicht möglich. Inzwischen konnte vor Kurzem auch wieder eine Lesung erleben. Es war sehr schön und ich vermisste es sehr.

Nina Seefeld bekommt einen Volontär zur Seite gestellt. Tom Weidner erhält Aufgaben, der er nicht so recht erledigen kann. Eine lustige Szene war die Namensverwechslungen im Möbelhaus.

Es wird immer mehr Romane geben, in denen das Thema Social Media eine wichtige Rolle spielt. Gerade Nina als PR-Agentin ist es wichtig, ihre Kunden medienwirksam zu vermarkten. Warum gehen die Kunden zu Lesungen oder zur Eröffnung eines Möbelhauses in der Provinz? Genau, weil es auf den wichtigen Plattformen im Internet bekannt gegeben wird.

Es gab immer wieder Überraschungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Ein sehr gelungenes Ende, die beiden Autorinnen haben sich damit mal wieder selbst übertroffen.

Zitat: Dwaine F. Bosworh: @Fred: Wer glaubt, dass Frauen Ehrlichkeit wollen, hat die Damen noch nicht verstanden. (Seite 259)

Fazit: Ein Buch, das mich sehr gut unterhalten UND vom Alltag ablenken konnte.

Dieses Buch bekommt von mir fünf Lesemäuse.

Lesemonat Oktober 2021

Nicht ganz zwei Bücher geschafft. Bei der Strandvilla von Sina Beerwald fehlen mir noch rund 30 Seiten. Nicht so schlimm, hab ich wenigstens im November dann schon mal ein gelesenes Buch (lach). Dafür war das eine Buch DAS Lesehighlight in diesem Jahr.

Im Oktober habe ich gelesen:

Die unheimliche Bibliothek – Haruki Murakami

gelesene Bücher: 1

angefangene Bücher: 2

gelesene Seiten: 641

Rezension: „Die unheimliche Bibliothek“ – Haruki Murakami

Klappentext:

„Kannst du nicht sprechen?“, fragte ich das Mädchen.

„Nein, meine Stimmbänder wurden in meiner Kindheit zerstört.“

„Deine Stimmbänder wurden zerstört? Aber von wem denn?“

Darauf gab sie mir keine Antwort. Sie lächelte nur so lieblich und süß, dass es mir den Atem nahm.

Meine Meinung:

Seit Kurzem hat mein Freund wieder einen Büchereiausweis der Stadtbücherei Wahlstedt. Während er zum Corona-Test war, ging ich also in die Bücherei. (Wir wollten nachmittags ins Kino).

Dort stöberte ich so durch die Regale und fand dieses kleine Büchlein quasi im Vorbeigehen. Und auch noch so ein Buch Juwel. Das sind die schönsten Funde.

Ein Junge will eigentlich nur zwei Bücher zurückgeben. Doch dann entscheidet er sich dafür, nach einem Buch über die Methoden der Steuereintreibung im Osmanischen Reich zu suchen.

Was dann folgt, ist ein Albtraum. Der Leser (also ich) schwankte zwischen Fiktion und Wirklichkeit.

Die dazugehöhrigen Illustrationen machen die Geschichte noch lebendiger. Er bekommt drei Bücher zum Thema, wird in ein Verlies im Keller gesperrt und muss die Bücher auswendig lernen. Erst dann kommt er wieder frei.

Wird er es schaffen und was hat es mit dem stummen Mädchen auf sich?

Das müsst ihr wie immer selbst nachlesen.

Zitat:

Sie sah aus wie ein zerbrechlicher Ziergegenstand aus Glas, auf den das Morgenlicht fiel. (Seite 37)

Fazit: Eine sehr kurzweilige Geschichte in einem kleinen Büchlein. Ein Epos, ein Juwel. Das ist Fantasy. Lest dieses Buch und ihr werdet es lieben und das nächste Mal eure Bibliothek mit ganz anderen Augen sehen.

Mein Lesehighlight 2021

Dieses Buch bekommt von mir fünf Lesemäuse.

Rezension „Der Nordseehof – Als wir träumen durften (1)“ – Regine Kölpin

Klappentext:

„Wir müssen nach vorn sehen. Da liegt die Zukunft.“

Ostfriesland 1948: Johanna, Tochter eines Großbauern, verliebt sich in den Schlesien-Flüchtling Rolf – eine Liebe, die keine Zukunft hat, denn Johanna ist bereits dem wohlhabenden Hoferben Eike versprochen. Doch die beiden hören nicht auf zu träumen – vom Glück der Heimat, der Wärme einer Familie und ihrer gemeinsamen Zukunft…

Meine Meinung:

Ich habe eine großartige Autorin und ihre Bücher neu für mich entdeckt. Mir fehlen einfach die Worte, um das zu beschreiben, was ich fühlte, als ich ihr erstes Buch las. Regelrecht verschlungen wurde dieses Buch. Dann kam der Kontakt mit der Autorin zustande und sie machte mich zur Rezensentin. Wow! Was für ein Kompliment. Ich finde, es gibt nichts Besseres, als wenn man zur Rezensentin ernannt wird. Band 2 und 3 bekam ich also als Rezensionsexemplar.

Na gut, genug davon. Die Trilogie beginnt in der Zeit nach der Währungsunion in Neuharlingersiel. Es muss hart gewesen sein in der Zeit, in der es noch Lebensmittelmarken gegeben hat. Im ersten Band fand ich es spannend, wie das mit den schlesischen Flüchtlingen war. Schon sehr bewegend.

Zitat:

„Seitdem schlichen sie umeinander herum wie eine Katze um einen Topf Sahne, die genau wusste, dass sie Schläge bekommen würde, wenn sie auch nur einen winzigen Tropfen davon kostete.“ (Seite 14)

Fazit: Mir fehlen die Worte bei diesem Buch. Obwohl es eine fiktive Geschichte ist, hat es so eine intensive Wirkung auf mich. Ich bin froh, dass ich noch nicht in der Zeit gelebt habe, sondern in einer Zeit aufgewachsen bin, der es keine Kriege gab. Jedenfalls nicht in Deutschland.

Dieses Buch bekommt von mir fünf Lesemäuse.

Rezension „Sterne sieht man nur im Dunkeln“ – Meike Werkmeister

Klappentext:

Eigentlich ist Anni glücklich.

Mit ihrem Langzeitfreund Thies lebt sie in einem hübschen Bremer Häuschen, ihr Geld verdient sie als Game-Designerin und in ihrer Freizeit entwirft sie Poster- und Postkartenmotive. Doch dann will ihr Chef, dass sie das neue Büro in Berlin leitet. Und Thies will auf einmal heiraten. Nur Anni weiß nicht mehr, was sie will. Da meldet sich ihre Jugendfreundin Maria aus Norderney, und Anni beschließt spontan, eine Auszeit zu nehmen. 6 Wochen Sand und Wind, Sterne und Meer – einfach mal durchpusten lassen. Danach sieht sicher alles anders aus. Wie anders, das hätte Anni sich allerdings nicht träumen lassen…

Meine Meinung:

Beförderung und Umzug nach Berlin oder Heiraten?

Dieses Buch ist wie ein Rosamunde Pilcher Film, nur viel besser, denn es ist ein Inselroman. Das verspricht Sonne, Strand und Norderney. Anni merkt, dass ihr Leben irgendwie feststeckt. Sie erhält immer noch viele Hochzeitseinladungen, nur sie bekommt nicht den ersehnten Antrag von Dauerfreund Thies. Außerdem soll sie ein neues Büro in Berlin leiten. Doch soll sie diesen Schritt wirklich wagen? Um das herauszufinden, fährt sie zu ihrer Freundin nach Norderney. Eine Szene im Buch erinnert mich stark an den Fähranleger Dagebüll/Mole (seufz). Ich möchte auch mal wieder Urlaub auf einer Insel machen. Zum Schluss musste ich sogar ein paar Tränen verdrücken, so schön traurig war das Ende.

Das Cover hat mich sofort angesprochen. Coverkäufe sind doch die besten Errungenschaften oder was sagt ihr dazu?

Zitat:

„Niemand denkt direkt nach der Schule darüber nach, ob man in einem Job alt werden kann.“ (Seite 38)

Fazit: Zurücklehnen, Buch aufschlagen und wohlfühlen. Man kann sich direkt in die Geschichte reinfallen lassen und mitfühlen, mitlachen, vielleicht auch mitweinen.

Dieses Buch bekommt von mir fünf Lesemäuse.

Lesemonat September 2021

Ich schaffe es, zwei Bücher im Monat zu lesen. Das ist gut. Ich muss jetzt nur versuchen, öfter zu bloggen. Aktuell schreibe ich an zwei Rezensionen.

Im September habe ich gelesen:

Mein Glück in deinen Händen – Mary Simses (beendet)

Blind Date – Joy Fielding (beendet)

gelesene Bücher: 2

angefangene Bücher: 2

gelesene Seiten: 686