Archive for the ‘Bücher’ Category

Rezension „Eulenzauber – Funkelnde Weihnachtswünsche“ – Ina Brandt

Klappentext:

Eine spannende Geschichte auf 24 Kärtchen

Plätzchen backen, Geschenke basteln – die Weihnachtszeit beginnt! Flora ist ganz aufgeregt, denn in Tannenbach gibt es einen Weihnachtsmarkt wie im Mittelalter. Aber Sascha, der Junge vom Kerzenstand, ist dennoch traurig. Sein größter Wunsch wird nicht in Erfüllung gehen. Oder können Flora und ihre Zaubereule doch noch für ein Wunder sorgen?

Meine Meinung:

Bevor ich in den wohlverdienten Sommerurlaub gehe, möchte ich euch noch diese Dose ans Herz legen.

Ja ist denn heut schon Weihnachten? Nein, jetzt mal im Ernst. Ich finde, dass dieser Adventskalender eine Rezension verdient hat. Auch im Sommer. Eigentlich ist es ja was für Kinder, aber ich finde, dass die viel besser sind als einfach nur Schokolade. Ist auch viel gesünder. (zwinkernder Smiley)

Die Karten kann man mit den mitgelieferten Bändern an den Weihnachtsbaum hängen, wenn man es denn möchte. Ich lasse die Karten immer in der Dose, weil sie dort viel besser aufgehoben sind.

Zitat:

„Als sie den Weihnachtsmarkt verließen, konnte es den Kindern nicht schnell genug gehen.“ (11. Dezember)

Empfohlenes Alter: 8 – 10 Jahre

Der Adventskalender

bekommt von mir fünf Lesemäuse.

 

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Rezension „Sommer in Villefranche“ – Birgit Hasselbusch

(2017)

Klappentext:

Insa Nicolaisen (37) hat die Nase voll: Ihr Chef lässt die anstehende Beförderung platzen, und ihr Freund erweist sich nach dreizehn Monaten Beziehung als verheiratet. Insa will nur noch eines: möglichst weit weg. Prompt stößt sie auf eine Job-Anzeige aus Frankreich – und wird Verwalterin einer traumhaften Villa an der Cote d´Azur!

Eine Reise in die Vergangenheit beginnt, denn an der blauen Küste hatte Insa vor sechzehn Jahren eine Zeit voller Glück erlebt – aber auch den dümmsten Fehler ihres Lebens begangen…

Meine Meinung:

Einige Bücher von Birgit Hasselbusch stehen bereits bei mir zuhause. Dies war also quasi mein Debütroman von ihr. Er entführt einen nach Südfrankreich an die Cóte d´ Azur. Erst wollte ich mir das Buch gar nicht holen, aber als ich bei der Lesung in Hamburg gewesen bin, musste ich es einfach haben. Allein das Cover machte schon Lust aufs Lesen. Was soll ich euch sagen? Ich wurde nicht enttäuscht. Die Story hat alles, was man von einem guten Buch erwartet. Spannung, Liebe und Unterhaltung. Was will man mehr?

Zitat:

Mit der Ente mussten wir in der noblen Straße wirken wie eine faule Banane im exquisiten Obstsalat. (Seite 123)

Fazit: Ein leichter Sommerroman, der einfach Spaß macht zu lesen und bei dem ich am liebsten nach Frankreich reisen möchte. Geht es euch auch oft so, dass ihr da hinreisen wollt, wo gerade euer aktuelles Buch spielt?

Dieses Buch bekommt von mir fünf Lesemäuse.

Lesung: Pfingsten auf Föhr

Oder ein Wochenende mit der besten Freundin

Seit Februar dieses Jahres fieberte ich bereits diesem Wochenende entgegen. Nach einer dreistündigen Zugreise nahm die Fähre endlich am Samstag Kurs auf die Insel Föhr.

Wir hatten eine sehr windige/stürmische Ankunft. Die Pension Ruh Ut haben wir gleich gefunden und das Zimmer gefiel uns auf Anhieb sehr gut. Ich sage nur maritim:

Danach ging es dann los. Der Wind war sehr frisch auf der Insel, sodass wir uns erst einmal eine Mütze besorgen mussten, damit wir keine kalten Ohren bekamen.

Der restliche Samstag war ganz entspannt bis auf die Tatsache, dass wir nach dem Abendessen auf dem Rückweg pitschnass geworden sind. Als wir wieder in der Pension waren, schien die Sonne. Irgendwie typisch für uns!

Am Pfingstsonntag haben wir einen Ausflug nach Amrum unternommen, um uns auch einmal die Nachbarinsel anzuschauen. Da schien zum Glück auch die ganze Zeit die Sonne.

Nachdem wir den ersten Souvenirladen entdeckt und dort auch etwas gefunden hatten, mussten wir erst einmal in der „Keksdose“ etwas essen. Dort haben wir den leckersten Falafel Burger ever gegessen. Danach waren wir gestärkt genug, um unsere Tour fortzusetzen.

Als wir die Inselbuchhandlung erreichten, hatte diese bedauerlicherweise seit 20 Minuten geschlossen. Wir hatten aber auch ein Pech!

Alternativ sind wir dann am Watt spazieren gegangen, haben Fotos gemacht und Muscheln gesammelt. Das war auch toll und wer braucht schon Geschäfte, wenn man das Watt haben kann? 😉

Der kurze Abstecher nach Amrum ging viel zu schnell vorbei. Als wir in Wyk auf dem Weg zur Promenade am Sandwall waren, lief uns zufällig Gabriella Engelmann über den Weg. Sie war gerade auf dem Weg zum Kurgartensaal, wo am Abend ihre Premierenlesung stattfand. Wir quatschten munter miteinander. Erst mal trennten sich unsere Wege wieder. Sabine und ich sind dann noch ein bisschen bummeln gegangen und haben uns jeweils eine Tasche gekauft. Diese Tasche wurde in Owschlag designt und hergestellt und ist aus Veggie Leder. Da muss ich erst nach Föhr fahren, um etwas aus dem Ort zu finden, in dem ich 21 Jahre gelebt habe. Echt verrückt.

Danach waren wir noch in einem Tee- und Bonbonladen.

Auf dem Rückweg zur Pension wollten wir noch zu Edeka. Unglücklicherweise hatte der seit 10 Minuten geschlossen, sodass wir improvisieren mussten. Nach dem Essen sind wir dann wieder zurück Richtung Kurgartensaal und wer begegnet uns? Richtig, Gabriella. Sie musste sich noch umziehen, bevor ihre Premierenlesung zu „Schäfchenwolkenhimmel“ anfing, die im Übrigen großartig war. Es war eine Lesung mit Musik von der schleswig-holsteinische Folkband Kalüün, die großartige Musik macht. Ich sang zwischendurch auch mal mit. Sie singen zwar auf Friesisch, aber die Songs hören sich toll an. Ich habe mir die CD gekauft und wenn ich sie jetzt zuhause höre, denke ich immer an diesen wunderbaren Abend zurück. Gabriella ist auch immer wieder aus dem Konzept gekommen, weil sie sich von ihren Emotionen hat leiten lassen, was jedoch nicht schlimm war. Nach der Lesung sind wir todmüde aber GLÜCKLICH ins Bett gefallen.

Pfingstmontag ging es dann wieder Richtung Heimat. Es war ein kurzer und sehr schöner Aufenthalt auf der Insel Föhr.

Danke liebe Sabine, dass ich mit Dir ein schönes Wochenende und viele tolle Erlebnisse auf Föhr hatte.

Danke liebe Gabriella, dass Du mir wieder Föhr schmackhaft gemacht hast und ich durch Dich die Folkband Kalüün entdeckt habe.

Rezension „Wintersonnenglanz“ – Gabriella Engelmann

Klappentext:

Mandeln, Zimt und Winterleuchten

Atmosphärische Dekorationen aus Hagebutten oder Tannenzapfen, das warme Licht von Kerzen, der Duft von Tee und Kuchen – Larissa liebt die Herbst- und Wintermonate auf Sylt. Doch in diesem Jahr kann sich die besondere Magie einfach nicht entfalten. Denn Larissas Buchcafé, das „Büchernest“, gerät finanziell in eine Schieflage, ihre Großtante Bea verhält sich auf einmal äußerst merkwürdig, und dann kommt es in der Buchhandlung auch noch zu einem schweren Wasserschaden. Wie gut, dass Larissas beste Freundin wieder zurück in Keitum ist und dass auch viele andere Inselbewohner mithelfen, um Larissas und Beas Leben wieder in Ordnung zu bringen.

Meine Meinung:

Dieses Buch war schon 2017 meine Adventslektüre. Oh Mann, lange keine Rezension mehr geschrieben. Es warten noch etliche gelesene Bücher auf mich, die rezensiert werden wollen. Dies ist Band 3 der Büchernest- Serie. Ich war noch nie auf Sylt, dafür letztes Jahr zweimal auf Föhr. Ein Urlaub auf der Insel ist schon was Feines. Hat man einmal einen gemacht, will man immer wieder hin.

In diesem Teil wird unter anderem auch das Thema Demenz behandelt. Da ich selber so einen Fall in der Familie habe, hat mich das Buch besonders berührt.

Zitat

„Du weißt, dass wir sie erst betäuben und dann gefesselt und geknebelt zum Arzt schleppen müssten, damit der mal einen Blick auf sie werfen kann“, wandte Vero ein. (Seite 67)

Fazit: Ein Buch, das mich zum Lachen und fast zum Weinen gebracht hat. Über eine Buchhandlung zu lesen, die unter Wasser steht, ist für einen Buchliebhaber nichts Schönes. Auch wenn man „nur“ davon liest.

Ich bin schon sehr gespannt auf den 4. Teil der Büchernest-Serie, der bereits unter dem Titel „Strandkorbträume“ erschienen ist.

Dieses Buch bekommt von mir fünf Lesemäuse.

Veranstaltungstipp: Unicon 44

Ups, ich habe ganz vergessen, den Geburtstag meines Blogs gebührend zu feiern. Am 4. April ist mein Blog schon 8 Jahre alt geworden. Ich möchte öfters bloggen, aber irgendwie fehlt mir die Zeit dazu. Finde ich sehr, sehr schade. Andere Sachen sind wichtiger geworden und wichtige Termine lassen sich nun mal nicht verschieben.

Die diesjährige Unicon findet am 04. und 05.05.2019 in Kiel statt. Den Veranstaltungsort findet ihr am Ende dieses Posts.

Für Fans von Fantasy genau das Richtige. Zwei Tage voller Programm erwarten euch.

Programm

Das Ganze findet wieder in der Mensa 2, Leibnizstr. 14 in Kiel statt. Der Eintritt kostet nur 4 Euro. Es wird viel geboten für so wenig Eintritt

Vormerkliste: 2019

Die Zeit rast. Es ist wieder Zeit, euch über Neuerscheinungen in 2019 zu informieren. Hier ist mal eine kleine Auswahl:

Januar

Arno Strobel – Im Kopf des Mörders – Toter Schrei (23.01.)

Jojo Moyes – Nächte, in denen Sturm aufzieht (29.01.)

Frida Matthes – Vom Glück und den Tagen dazwischen (31.01.)

Februar

Ursula Poznanski – Vanitas – Schwarz wie Erde (Vanitas-Reihe, Band1 (01.02.)

Klaus-Peter Wolf – Ostfriesennacht (Ann Kathrin Klaasen) (20.02.)

März

Claudia Thesenfitz – Mit James auf Sylt (29.03.)

April

Gabriella Engelmann – Schäfchenwolkenhimmel (Föhr-Roman) (01.04.)

Anna Bell – Auf dich war ich nicht vorbereitet (01.04.)

Steffi von Wolff – Her mit dem schönen Leben (09.04.)

Frauke Scheunemann – Louisa: Und täglich grüßt das Chaos (15.04.)

Katharina Herzog – Der Wind nimmt uns mit (16.04.)

Mai

Vincent Kliesch – Auris: Thriller. Nach einer Idee von Sebastian Fitzek (02.05.)

Heike Denzau – Nordseenebel: Küsten Krimi (23.05.)

Kristina Günak – Glück ist meine Lieblingsfarbe (31.05.)

Petra Hülsmann – Meistens kommt es anders, wenn man denkt (31.05.)

Juni

Jenny Colgan – Hochzeit in der kleinen Sommerküche am Meer (Floras Küche, Band 2) (04.06.)

Guillaume Musso – Die junge Frau und die Nacht (04.06.)

Anna McPartlin – Für immer Rabbit Hayes (18.06.)

Klaus-Peter Wolf – Todesspiel im Hafen (Sommerfeldt räumt auf) (26.06.)

Juli

Steffi von Wolff – Das legt sich wieder (01.07.)

Sabine Kornbichler – Die Todesbotschaft (02.07.)

Sophie Kinsella – Dich schickt der Himmel (15.07.)

Micaela Jary – Das Kino am Jungfernstieg (15.07.)

August

September

Lauren Weisberger – Die Frauen von Greenwich (16.09.)

Oktober

November

Dezember

Habt ihr noch Vorschläge, was unbedingt auf die Liste muss?

Rezension „Vorwärts küssen, rückwärts lieben“ – Sybille Hein

Achtung! Diese Rezension könnte Werbung enthalten!

Klappentext:

Fällt der Prinz von seinem Pferd, isser nur die Hälfte wert!

„Mein schlauer Freund Eddi hatte mich von der ersten Minute an vor August gewarnt: > Pia! Wenn dieser Typ wirklich so schön und charmant ist, wie du sagst, dann ist er unmöglich noch Single. Das widerspricht allen Regeln der Fortpflanzungsbiologie! <

Das war inzwischen ein gutes Jahr her. Und natürlich hatte ich mich unsterblich in August verliebt…“

Meine Meinung:

Als allererstes frage ich euch: Warum haben immer nur die Frauen in den Romanen, die ich lese, so tolle schwule Freunde? Wieso gibt es die nicht im wahren Leben? Und falls es sie gibt, sagt mir bitte, wo ich sie finden kann. BITTE! Ich brauche dringend so einen. Einen, mit dem man reden kann. Nichts gegen die allerbeste Freundin der Welt. J Mit ihr kann man genauso gut alles Wichtige besprechen.

Die Geschichte rund um August und Pia hat mir sehr gut gefallen. Vor allem konnte ich mir sehr gut vorstellen, wie Pias Dachzimmer aussieht. Ich konnte beim Lesen richtig den Stoff der Couch fühlen. Die muss wirklich gemütlich sein. Das Ganze spielt in Berlin.

Zitat:

„Moritz hatte sein Freundin auch in einem Supermarkt kennengelernt. Eine große romantische Liebe, aus der im letzten Jahr bereits ein Rauhaardackel hervorgegangen war.“ (Seite 38)

Fazit: ich war letztes Jahr in Hamburg bei der Lesung im St. Pauli Theater und konnte gemeinsam mit Sabine eine tolle musikalische Lesung erleben. Die Autorin liest nicht nur gut, sondern sie kann auch sehr gut singen. Wir hätten ihr noch viel länger zuhören können, aber irgendwann ist auch der schönste Abend vorbei.

Vielen Dank an den blanvalet Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Dieses Buch bekommt von mir fünf Lesemäuse.