Archive for the ‘Rezensionen’ Category

Rezension „Wenn das Leben Loopings dreht“ – Theresia Graw

graw-theresia-wenn-das-leben-loopings-drehtKlappentext:

Franziska – verheiratet, zwei Kinder, gut situiert – erhält mit der Post aus heiterem Himmel Briefe an eine mysteriöse Laura Caspari, die in der Nachbarschaft niemand kennt. Nach langem Zögern öffnet sie die Briefe und erfährt darin von der dramatischen, lange zurückliegenden Liebesgeschichte zwischen Laura und dem Absender Alex. Zwischen Franziska und ihrem Mann sprühen schon seit Längerem keine Funken mehr, und so fühlt sie sich magisch angezogen von Alex  und seinen romantischen, leidenschaftlichen Worten. Kurzerhand wirft sie alle Vernunft über Bord und begibt sich auf die Suche nach ihm. Und bald schon wird ihr Leben gehörig durcheinandergewirbelt!

Meine Meinung:

Der Valentinstag steht kurz bevor und so möchte ich euch dieses Buch empfehlen. Es ist definitiv etwas fürs Herz und für die Lachmuskeln. Das Cover hat mich geradezu verführt, dieses Buch zu kaufen.

Beim Lesen habe ich mir gedacht, dass ich auch mal so einen Brief von einem fremden Mann bekommen möchte und mich auf ein Abenteuer einlassen möchte. Oder ist es etwa Old School, einen Brief per Post zu bekommen? Es ist schon etwas anderes als eine Email oder eine WhatsApp. Ich würde allerdings nicht den weiten Weg bis nach Hongkong gehen, um Mister Unbekannt endlich kennen zu lernen. Es hat mir auf jeden Fall sehr viel Vergnügen gemacht, Franziskas Geschichte zu lesen.

Zitat:

„Recht hast du, Franzi. No risk, no fun. Gib deinem Leben ruhig mal wieder einen kleinen Schubs. Aber wundere dich nicht, wenn es auf einmal Loopings dreht.“ (Seite 153)

Fazit: Wer gerade verliebt ist oder eine Beziehung hinter sich hat, für den ist dieses Buch genau das Richtige. Glaubt mir, ich spreche da aus Erfahrung. Es macht einfach Spaß, Franziska bei ihren Schlamasseln zu begleiten. SEHR EMPFEHLENSWERT!

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blanvalet

Dieses Buch bekommt von mir fünf Lesemäuse.

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Rezension „Der Weihnachtswunsch der kleinen Maus“ – Anne Hassel

hassel-anne-der-weihnachtswunsch-der-kleinen-mausKlappentext:

In der Tannstraße wohnen Herr und Frau Müller mit ihren Kindern Erik und Sophie. Und in der Küche hinter dem Schrank lebt die Maus Mona. Aber das wissen die Müllers nicht. Sie lieben die Adventszeit. Und Geschichten. Die Maus Mona auch, viel mehr noch als allen Käse dieser Welt. Und so spitzen die drei ihre Ohren und hören ganz aufmerksam zu, wenn Mama eine neue Geschichte aus dem großen Weihnachtsbuch vorliest: Erik, Sophie – und Mona. Die kommt dann aus ihrem Mauseloch und ist mucksmäuschenstill. Doch Mona hat auch einen heimlichen Wunsch. Sie möchte einmal auf der Spitze des Christbaumes stehen, und sei es nur für einen kleinen Augenblick. Ob Monas Wunsch in Erfüllung geht?

Meine Meinung:

In diesem Jahr wollte ich mal kein Buch, sondern eine Dose als Adventskalender. In der Dose sind 24 Karten in Christbaumkugelform, die man auch mit einem Band an den Tannenbaum hängen kann. Ich finde dies eine sehr schöne Idee.

Der Adventskalender ist zwar für Kinder, die Erwachsenen haben durchaus auch ihren Spaß, denn sie können z.B. etwas über die Entstehung des Adventskranzes erfahren. Jeden Tag eine kleine Geschichte vor der Arbeit zu lesen, ist ein netter Zeitvertreib.

Übrigens hatte ich bei der Arbeit den Adventskalender vom Lions Club, bei dem man jeden Tag tolle Preise gewinnen konnte. In diesem Jahr hatte ich wieder kein Glück. Die letzten Jahre habe ich nichts gewonnen. Ob ich nächstes Jahr wieder mitmache, weiß ich noch nicht. Immerhin kommt das Geld einem guten Zweck zugute.

Zitat:

„Also, ein anderer Schneemann, den ich mal gebaut habe, der stand auf einmal mitten in der Nacht in meinem Zimmer und zog mir die Decke fort“ (13. Dezember)

Empfohlenes Alter: ab 3 Jahren

ars-vivendi

Die Dose bekommt von mir fünf Lesemäuse.

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Ich wünsche euch fröhliche Weihnachten!

Rezension „Zum wilden Eck“ – Fritzi Sommer

Sommer Fritzi - Zum wilden EckKlappentext:

Auf den richtigen Riecher kommt es an!

Den Möpsen Henri, Viktor und Wilma geht es richtig gut bei ihrem Frauchen Josi. Es ist fast schon langweilig, findet Henri. Als Josis Onkel Fritz unerwartet stirbt und ihr den Campingplatz „Zum wilden Eck“ hinterlässt, kommt endlich Schwung in die Bude. Doch leider liegt der Campingplatz weit weg vom schicken Hamburg und hat wenig Komfort zu bieten. Dafür aber einige Abenteuer, denn Conny, der gute Geist vom wilden Eck, liegt eines Tages tot in der Hollywoodschaukel. Definitiv eine Tote zu viel! Und was wäre ein Hundeleben ohne Schnüffeleien?

Meine Meinung:

Wie Loriot schon sagte:

„Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos.“

Bücher, in denen Hunde die Protagonisten sind noch viel besser. Auf dieses Buch hab ich mich schon sehr gefreut, denn ich bekam es letztes Jahr als Rezensionsexemplar vom Verlag zugeschickt. Ja, ich weiß, dass ich im Rückstand mit meinem SUB (Stapel ungelesener Bücher) bin. Ebenso durfte ich die Autorin im letzten Jahr sowie in diesem Jahr persönlich treffen. Dadurch bekommt man doch gleich einen anderen Bezug zum Buch. Ich mag Bücher, in denen Tiere ermitteln. „Tod im Anflug“ von Karin Bergrath hat mir schon gut gefallen.

Wir lernen Henri, Viktor und Wilma kennen, die bei ihrem Frauchen Josi in Hamburg leben. Josi hat von ihrem Onkel Fritz den Campingplatz „Zum wilden Eck“ geerbt. Zusammen mit ihren Hunden fährt sie dorthin. Henri, Wilma und Viktor finden es dort viel spannender als in Hamburg. Als dann auch noch ein Mord passiert, beginnen sie zu ermitteln…

Zitat:

Ich kombinierte also schnell: Ein Campingplatz war ein Treffpunkt für seltsame Touristen. (Seite 65)

Fazit: Da ich als Kind auch diverse Wochenenden bzw. Ferien auf dem Campingplatz verbracht habe, kann ich es vollkommen nachvollziehen, wie es sich anfühlt, bei Wind und Wetter zum Waschraum zu laufen. 😉 Ich finde, dass dieser Mops-Krimi eher etwas Unterhaltendes als Dramatisches hat. Er passt sowohl in die Kategorie Krimi als auch in die Unterhaltungsliteratur.

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Heyne

Dieses Buch bekommt von mir fünf Lesemäuse.

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Rezension „Die Der Löwe und der Vogel“ – Marianne Dubuc

Dubuc Marianne - Der Löwe und der VogelKlappentext:

Eines Tages findet der Löwe einen verletzten Vogel in seinem Garten, nimmt ihn auf und pflegt ihn gesund. Während die anderen Vögel ihren Weg Richtung Süden antreten, erleben der Löwe und der Vogel einen gemeinsamen Winter.

Doch es kommt der Tag, an dem auch der Vogel seine Reise antreten muss…

Aber ein guter Freund kommt immer zurück.

Meine Meinung:

Seit ich meinen neuen Job habe, komme ich noch weniger zum Bloggen, was ich persönlich sehr schade finde. Meine Kollegin meinte letztens zu mir, wer in einer Bibliothek arbeitet, kommt weniger zum Lesen. Deshalb ist es schon etwas anderes, ob man seinen Samstagmittag mit dem Stellenteil der Tageszeitung verbringt oder mit einem Kinderbuch. Sehr viel angenehmer ist da doch das Kinderbuch.

Die Freundschaft zwischen einem Löwen und einem Vogel entsteht zufällig. Die Geschichte ist natürlich fiktiv (erfunden). Das gibt es im wahren Leben gar nicht oder wenn, dann ist es nur schwer vorstellbar. Die beiden verbringen den ganzen Winter zusammen, bis der Vogel wieder gesund ist und wieder fliegen kann.

Fazit: Ein sehr süßes Bilderbuch mit einer versteckten Botschaft. Die Bedeutung, die dahintersteckt ist ganz einfach. Ich interpretiere es so, dass wenn ein Freund seine eigenen Wege geht, bedeutet das nicht das Ende der Freundschaft. Es bedeutet, dass es die Freundschaft nur umso besonderer macht. Ich habe es selber schon erlebt. Eine Freundin ist in eine andere Stadt gezogen. Das bedeutete nicht das Ende unserer Freundschaft, im Gegenteil. Es hat sie nur noch besonderer gemacht.

Zum Vorlesen, aber auch zum Selber lesen.

Empfohlenes Alter: 4 – 6 Jahre

Carlsen

Dieses Buch bekommt von mir fünf Lesemäuse.

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Rezension „Ohne Oma“ – Claudia Gliemann & Patrick Trischler

Gliemann Claudia - Tritschler Patrick - Ohne OmaKlappentext:

Früher war die Oma noch da, war mit im Zoo und hat Gutenachtgeschichten vorgelesen. Im Alter wurde sie dann aber immer schwächer und konnte vieles nicht mehr.

Und dann? Wie ging es weiter? Was fühle ich? Was darf ich fühlen? Durch seine schlichte grafische Umsetzung lässt Ohne Oma viel Platz für eigene Bilder und Gefühle.

Meine Meinung:

Ich liebe Bilderbücher. Einfach mal zwischendurch in ein Bilderbuch zu schauen, macht den Alltag liebenswerter. Vor allem, wenn es besonders stressig ist. Dann nehme ich mir ein Bilderbuch zur Hand. Dieses süße Buch find ich persönlich schon fast zu heftig für Kinder. Wobei fast jeder eine Oma hat sowie ich meine Lieblingsoma. Früher hat sie das Essen für mich gekocht, heute mache ich es. So kann ich das, was sie damals für mich gemacht hat, an sie zurückgeben. Quasi vertauschte Rollen.

Zitat:

Mama hat für Oma gekocht. (Seite 15)

Fazit: Ein schönes Bilderbuch über ein wichtiges Thema. Kinder müssen behutsam an das Thema Tod herangeführt werden, denn sie gehen unbedarft und noch ohne Vorurteile durchs Leben. Ein sehr schön gestaltetes Bilderbuch, das ich wärmstens empfehlen kann. Es muss nicht immer ein Roman sein, in den man abtaucht. Es kann auch mal so etwas sein. Manchmal wünsche ich mir diese Unbeschwertheit zurück.

Vom Hersteller empfohlenes Alter: 4 – 6 Jahre

Monterosa

Dieses Buch bekommt von mir fünf Lesemäuse.

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Rezension „Schau mir in die Augen, Audrey“ – Sophie Kinsella

Kinsella Sophie - Schau mir in die Augen, AudreyKlappentext:

Audreys Familie ist ziemlich durchgeknallt.

Ihr Bruder ist ein Computernerd, ihre Mutter eine hysterische Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein charmanter, aber bisschen schluffiger Teddybär. Doch damit nicht genug – Audrey schleppt noch ein weiteres Päckchen mit sich herum: Nämlich ihre Sonnenbrille, hinter der sie sich wegen ihrer Angstattacken versteckt. Bloß niemandem in die Augen schauen!

Als sie eines Tages auf Anraten ihrer Therapeutin beginnt, einen Dokumentarfilm über ihre verrückte Familie zu drehen, gerät ihr immer häufiger der gar nicht so unansehnliche Freund ihres großen Bruders vor die Linse – Linus. Und langsam bahnt sich etwas an, was viel mehr ist, als nur der Beginn einer wunderbaren Freundschaft…

Meine Meinung:

Zu nah am echten Leben? Das ist zumindest meine Meinung zu dem Buch. Als ich hörte, dass Sophie Kinsella ihr erstes Jugendbuch geschrieben hat, war ich sehr gespannt, wie es sein wird und freute mich drauf. Als ich es dann gelesen habe, fiel mir auf, dass es schon sehr nah dran an meiner eigenen Geschichte ist. Ich musste beim Lesen oft Pausen einlegen, weil ich selbst fast anfangen musste zu heulen, weil ich so mit Audrey mitlitt.

Zitat:

Anders als sein Name vermuten ließ, sah er bombastisch gut aus, eine gelungene Mischung aus Jan Fedder und Robert de Niro. (Seite 17)

Fazit: Sophie Kinsella kann auch Jugendbücher schreiben, was sie mit diesem Buch eindeutig bewiesen hat. Ich hätte mir nur ein anderes Thema gewünscht. Für mich ist es zu nah am realen Leben.

Alles in allem ein sehr gutes, unterhaltsames Buch, das ich euch wärmstens empfehlen kann.

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cbj

Dieses Buch bekommt von mir vier Lesemäuse.

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Rezension „Unter Umständen verliebt“ – Leonie Winter

Winter Leonie - Unter Umständen verliebtKlappentext:

Weiblich, ledig, schwanger sucht…

Mit 35 Single-Frau in einer Großstadt zu sein, ist scheiße. Mit 35 schwangere Single-Frau in einer Großstadt zu sein, ist eine absolute Katastrophe. Findet jedenfalls Nora. Frisch vom zukünftigen Kindsvater verlassen beschließt sie, dass ein Leben als Alleinerziehende nicht in Frage kommt. Also schmiedet sie einen ehrgeizigen Plan: Bis zur Entbindung muss ein neuer Daddy her. Aber es ist gar nicht so einfach, einen Kerl zu finden, wenn man in anderen Umständen ist… oder vielleicht doch?

Meine Meinung:

Dieses Buch ist ein „Seufz“ Buch. Wisst ihr, was ich meine? Man möchte sich einfach mit dem Buch verkriechen und endlos weiterlesen, weil einem die Protagonistin so ans Herz gewachsen ist, dass man sie gar nicht mehr gehen lassen will. Besondere Textstellen werden immer und immer wieder gelesen, weil sie so toll sind.

Leonie Winter, die im richtigen Leben Wiebke Lorenz heißt, hat hier ein Meisterwerk geschaffen. Die Autorin kenne ich auch persönlich und das ist auch gut so.

Zitat:

„Na ja“, er zwinkert mir zu. „Eine Frau wie Sie – die bleibt doch nicht lang allein!“ (Seite 82)

Fazit: Bitte mehr von solchen Büchern, liebe Leonie/Wiebke, damit wir noch lange etwas zum Lachen haben.

Zu guter Letzt sei noch gesagt, dass dieses Buch mal wieder ein Buchtipp für euch ist. Was eigentlich fast alle Bücher sind. 😉

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Goldmann

Dieses Buch bekommt von mir fünf Lesemäuse.

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