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Lesezeichen: Maritimes von der Insel Föhr

Da ich schon wochenlang nichts mehr gebloggt habe, will ich euch heute mal meine Lesezeichen zeigen, die ich auf Föhr erstanden habe.

Beim Durchsehen meiner Blogbeiträge ist mir aufgefallen, dass ich euch schon sehr lange keine Lesezeichen mehr von mir gezeigt habe. Das wird dann auch höchste Zeit.

Ich mag Maritimes und ich mag Lesezeichen. Was passt da also besser zusammen als maritime Lesezeichen? 😉

Jetzt ist es schon wieder 5 Wochen her, dass ich auf der Insel Föhr war. Die Zeit läuft, wobei mein Empfinden bei dieser Woche ist, dass sie sich wie Kaugummi in die Länge zieht. Zum Glück ist heute schon Donnerstag.

Nun wollt ihr bestimmt die Fotos sehen.

Bitteschön, hier sind sie:

Am besten gefallen mir das mit der Möwe und das mit dem zwinkernden Seehund. Und euch?

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Lesung: Von Sylt über Föhr nach Rügen

Nachdem der Zug aus Kiel nach einer geringfügigen Verspätung in Hamburg angekommen war, sind wir immer noch sehr rechtzeitig an unserem Ziel angekommen. Als wir an der Absperrung warteten, hat uns der Fotograf gleich wiedererkannt (O-Ton Fotograf: „Die Groupies sind wieder am Start.“) Wir sind Groupies, YEAH!

Platz vor der Lesung

Die Lesung begann wieder mit einem sehr schönen Musik-Intro. Ich mag sowas. Musik und Lesung ist eine gute Kombination. Wir haben erfahren, dass sich Gabriella, Janne und Judith alle drei Monate treffen. Da würde ich gerne mal Mäuschen spielen. 😉

Dann ging es richtig los. Janne Mommsen las aus seinem neuen Buch „Friesensommer“ vor.

Janne - lesend

Janne kann plattdeutsch und Fährisch sprechen. Wenn er sich auf Recherchereise begibt, versetzt er sich in seine Figuren hinein, damit er authentischer schreiben kann. Ich wusste gar nicht, dass Föhr eine Pferdeinsel ist. Eigentlich peinlich, denn ich war vor langer Zeit (1993) auf Klassenfahrt in Wyk. Er hat uns dann noch erzählt, dass es auf Föhr ein Holzschild gab, auf dem „Hose runter, Gunter“ stand. Dies wurde für 6.000 Euro ersteigert.

Dann kam eine „alte“ Bekannte an die Reihe. Judith Kern, die wir bereits als Johanna Friedrich erleben durften, hat aus ihrem Roman „Himmel über den Klippen“ gelesen. Rügen ist die größte deutsche Insel.

Dieses Mal hat Gabriella selbst aus ihrem „Inselsommer“ vorgelesen. Gabriella reist seit mehr als 20 Jahren regelmäßig nach Sylt.

Im April erscheint endlich eine Fortsetzung zu ihrem Roman „Eine Villa zum Verlieben“, der neue Roman „Apfelblütenzauber“. Ich freue mich schon sehr darauf. Den Wirt Macke gibt es wirklich dort.

Jede Grundidee (Exposé) hat 10 Seiten. Eine sehr nützliche Information für zukünftige Autoren.

Hinterher, als fast alle weg waren, konnten Sabine und ich noch in Ruhe unsere mitgebrachten Bücher signieren lassen. Wir waren fast die einzigen. Was für eine Ehre.

Judith - lesend

Fazit: Nach einem lauten Konzert am Vorabend von Andreas Bourani in Flensburg hat mich diese Lesung direkt wieder aufgebaut bzw. wach gemacht. Das zeigt doch, dass das Konzept von Gabriella sehr gut ankommt, vor allem bei mir. (zwinkernder Smiley) Nein, jetzt mal im Ernst: Es war eine hammermäßige Lesung.

Kathi - Janne Mommsen

Endlich wirke ich nicht so klein neben Janne Mommsen. Er hat sich extra hingesetzt. 😉

Judith Kern - Kathi

Kathi - Gabriella

So traten wir wieder die Heimreise Richtung Kiel an mit der Gewissheit, dass dies wieder ein sehr schöner Abend war und wir sehr bald wiederkommen würden. Mein nächstes Mal wird zum Bloggertreffen sein, zu dem Anka von Ankas Geblubber eingeladen hat.

Kathi - Gabriella - Sabine 15 02 12©Steffen Gottschling

Danke, lieber Janne, liebe Gabriella und Judith für die tolle Lesung!

Rezension „Ein Strandkorb für Oma“ – Janne Mommsen

Klappentext:
Oma wird tüdelig.

Seit einem Jahr leben Sönke und Maria gemeinsam auf der Nordsee-Insel Föhr. Mit der Ruhe ist es allerdings vorbei, als Sönkes minderjährige Cousine Jade zu Besuch kommt. Statt des braven Mädchens von früher steht eine übelgelaunte Grufti-Braut vor ihnen. Auch Oma bereitet Sorgen, denn sie wird zunehmend vergesslich, so richtig vergesslich! Und dann geschieht auf der Insel ein spektakulärer Kriminalfall, und die Kripo schickt vom Festland einen Kommissar, den Maria noch von früher kennt – ihr attraktiver Exfreund.

Aber in der friesischen Karibik lösen sich alle Probleme irgendwann auf ganz eigene Art…

Meine Meinung:
Sönke und Maria bekommen Besuch von ihrer Cousine Jade. In ihrer Vorstellung ist das Mädchen so süß angezogen wie jedes andere 14 jährige Mädchen auch. Was sie aber dann zu sehen bekommen, überrascht die beiden: Jade steht auf Gothic und zieht sich auch so an. Für die beiden undenkbar, für Oma Imke eher eine Bereicherung, denn außer Jade kommt fast keiner mehr an sie heran. Sie vergisst den Herd auszumachen, als sie sich morgens Nudeln kochen wollte und fackelt fast ihre Wohnung ab. Dann läuft sie im Nachthemd und Schlüssel in der Hand durch die Straßen und behauptet, sich ausgesperrt zu haben…

Dieses Buch hat mir auch sehr gefallen, weil ich gerade selbst von so einer Situation betroffen bin.

Mir gefällt Janne Mommsens locker leichte Art, wie er das Gefühl, auf einer Insel zu sein, ins heimische Wohnzimmer bringt. Und natürlich gefallen mir seine Bücher auch, weil sie aus der Region kommen, in der ich lebe.

Dieses Buch bekommt von mir vier Lesemäuse.

Lesemonat März 2012

Und schon wieder ist ein Monat vorbei. Wie die Zeit vergeht.

Hier ist meine Statistik für den Monat März:

Allein auf Wolke Sieben von Jana Voosen

Bewertung:

Der Wunschzettel von Alexandra Potter

Bewertung:

Oma ihr klein Häuschen von Janne Mommsen

Bewertung:

Noch mehr als die Hälfte zu lesen

Das Kind von Sebastian Fitzek

Rezension „Oma ihr klein Häuschen“ – Janne Mommsen

Klappentext:
Das Glück wohnt hinterm Deich.
Seit einem Jahr ist Sönke Single, und jetzt hat er auch noch seinen Job verloren. Da kommt ihm das Verwandtentreffen bei seiner geliebten Oma auf Föhr gerade recht. Doch Oma ist verschwunden, und der Veganer-Onkel wütet gegen seinen Bruder, der schon mal Hund gegessen hat. Wie soll man sich da über das gemeinsame Erbe, das schöne reetgedeckte Haus direkt hinterm Deich, einigen? Die Lösung aller Streitigkeiten findet Sönke mitten im Wattenmeer – zusammen mit seiner Cousine Maria, die er schon immer toll fand. Denn wo ein Wille ist, ist auch ein Strandweg.

Meine Meinung:
Sönke Naumann ist seit einem Jahr Single und wird plötzlich von heute auf morgen arbeitslos. Es kommt ihm gerade recht, denn er soll zum Familientreffen nach Föhr. Dort soll er seine Mutter vertreten, denn es geht um das Haus seiner Oma, das verkauft werden soll. Doch kaum auf Föhr angekommen, gibt es schon jede Menge Reibereien. Sein Veganer-Onkel wütet gegen seinen Bruder, der schon mal Hund gegessen hat. Seine Cousine Maria, die er schon früher toll fand, ist noch interessanter für ihn geworden. Hinzu kommt, dass das Familientreffen anlässlich des Geburtstags von Oma stattfindet, doch von der ist nirgends etwas zu sehen, denn die ist untergetaucht. Außerdem geht es um das gemeinsame Erbe, das schöne reetgedeckte Haus direkt hinterm Deich. Wie soll man sich über das Erbe einig werden, wenn sowieso alle streiten? Es gibt da noch so ein kleines Familiengeheimnis, das nach über 40 Jahren ans Licht kommt…
Ich kenne die Insel Föhr, weil ich als Kind schon einmal dort gewesen bin. Außerdem fand ich es schön, einmal ein Buch aus der Region zu lesen, dessen Orte einem auch etwas sagen und ich in einem dieser Orte lebe, die in dem Buch vorkommen. Das Buch hat mir auch vom Schreibstil sehr gut gefallen. Der Autor beschreibt in seinem Buch die Insel Föhr so gut, dass man meinen könnte, man wäre dort und kenne die Gegend sehr gut.

Für dieses Buch vergebe ich vier Lesemäuse.