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Lesung: Trio-Lesung auf Föhr

Oder ein kurzer Abstecher auf meine Lieblingsinsel

Es ist Himmelfahrt, die Züge sind voll und die Zeit knapp bemessen. Die Vorfreude überwiegt auf einen tollen Abend mit drei Autorinnen, die normalerweise ihre Trio-Lesung auf Sylt veranstalten. Dieses Jahr haben sie das Ganze zur Freude von Sabine und mir nach Föhr verlegt. Damit sich der kurze Abstecher auch lohnt, sind wir bereits am Vormittag gestartet. Die Hinfahrt ist ein bisschen stressig gewesen, da wir beispielsweise in Niebüll für fünf Minuten Fußweg drei Minuten Zeit für den Umstieg hatten. Zum Glück hat der Anschlusszug gewartet. Letztendlich hat doch alles geklappt und wir sind auf Föhr angekommen.

Unser erster Weg führte uns die Promenade in Wyk entlang. Danach holten wir die Karten für die Lesung ab. Mithilfe von Google Maps fanden wir unsere Unterkunft auch gut, wobei wir versehentlich bei der Schwester unserer Gastgeberin geklingelt haben. Die nahm dies mit Humor und sagte ihrer Schwester Bescheid. Während wir auf unsere Gästekarten warteten, nutzten wir die Zeit, um über Bücher zu quatschen. Das war sehr schön und wir haben es so vermisst.

Zum Abend hin hatten wir einen Tisch im Leonardo da Vinci bestellt. Es ist ganz entspannt gewesen. Das Essen war lecker und auch nicht so teuer. Kann ich sehr empfehlen.

Dann ist es endlich so weit: Die Lesung im Kurgartensaal in Wyk kann losgehen. Es war nicht so gut besucht wie das letzte Mal, als Gabriella dort gelesen hat.

Gabriella fühlte sich verantwortlich, den Abend zu moderieren. Außerdem erklärt sie auch, wie das by in Lütteby ausgesprochen wird. Es wird wie in Bullerbü ausgesprochen. Also eigentlich Lüttebü. Bü heißt Dorf.

Gisa Pauly hat aus ihrem aktuellen Mamma Carlotta Krimi vorgelesen. Ich muss die Reihe unbedingt anfangen.

Sina Beerwald hat ihr Buch „111 Orte auf Föhr“ vorgestellt und daraus einen Vortrag gemacht. Wir hätten ihr stundenlang zuhören können.

Insgesamt wurde es ein launiger, lustiger und toller Abend.

Am nächsten Tag sind Sabine und ich dann wieder zurückgefahren. So endete der kurze Abstecher nach Föhr.

Gewinnspiel: Welttag des Buches 2015

Welttag des Buches Alle Jahre wieder begehen sehr viele Blogger und natürlich auch Nichtblogger den Welttag des Buches. Es macht Spaß, sich mit Gleichgesinnten über das Lesen an sich und über Autoren auszutauschen. Ich liebe diesen Tag.

Wie ich der Facebook-Seite entnehmen konnte, bin ich eine von über 666 Blogger, die 1325 Titel verlosen. Wir sind schon ein bisschen wahnsinnig, oder? Das sind wirklich eine Menge. Wenn ich mir vorstelle, dass ich bei fast jedem Gewinnspiel mitmachen sollte, wäre ich mehrere Stunden damit beschäftigt.

Heute verlose ich das Buch

„Deine Spuren im Sand“ von Gisa Pauly.

Pauly Gisa - Deine Spuren im Sand

Wenn ihr auf das Cover klickt, gelangt ihr zu meiner Rezension, um mehr über den Inhalt des Buches zu erfahren.

Hinterlasst mir einfach einen Kommentar unter diesem Beitrag. Gleichzeitig schickt ihr mir eine Email an literaturmaus@gmail.com. Ich berücksichtige für das Gewinnspiel nur Teilnehmer, die einen Kommentar schreiben UND mir eine Email schicken. GANZ WICHTIG: Adresse nicht vergessen!

Teilnehmen können alle, die in Deutschland wohnen.

Wer einfach nur „schnacken“ möchte, darf natürlich auch gerne einen Kommentar hinterlassen.

Einsendeschluss ist Donnerstag, der 30.04.2015.

Ich wünsche euch einen schönen Welttag des Buches!

 

Rezension „Deine Spuren im Sand – Ein Sylt-Roman“ – Gisa Pauly

Pauly Gisa - Deine Spuren im SandKlappentext:

Liebe, Sand und Sylt

Emily steht als Sängerin auf der Höhe ihres Ruhms. Doch eine unglückliche Liebe treibt sie nach Sylt, wo sie aufwuchs. Sie will Ruhe vor Reportern und vor Berno, der sie schwer enttäuscht hat. Bei ihrer Jugendliebe sucht Emily Zuflucht, doch damit scheint sie alles nur noch schlimmer zu machen.

Meine Meinung:

Ich wurde von meiner Mutter gebeten, dieses Buch zu lesen und zu rezensieren. Das mache ich doch sehr gerne. Los geht´s.

Ein sehr unterhaltsames Buch, das einen für ein paar Stunden die Alltagssorgen vergessen lässt. Die Autorin hält die Spannung aufrecht, indem sie in den entscheidenden Momenten einen Absatz macht und zur nächsten Person bzw. Szene wechselt. So möchte man automatisch wissen, wie es mit der Person weitergeht. Das finde ich persönlich sehr gelungen. Bei den Beschreibungen von Sylt bekomme ich direkt Lust, meinen/unseren nächsten Urlaub dort zu verbringen. Der geht übrigens demnächst nach Frankfurt, wobei man Urlaub eigentlich nicht sagen kann, weil ich mich dort für euch informieren werde. Was gibt es Neues auf dem Buchmarkt, wie entwickelt er sich weiter, all so was. Ich fiebere schon dem Oktober entgegen. Ich werde darüber berichten.

Zitat:

Meine Vergangenheit war keine Kette aus aneinandergefügten Gliedern, sie war ein großes rundes Ding, das sich in zwanzig Jahren aufgeblasen hatte. (Seite 68)

Fazit: Ich liebe regionale Literatur. Auch wenn ich dort wohne, wo andere Urlaub mache, habe ich doch noch nicht alles gesehen. Die Bücher, in denen z.B. die Insel Sylt eine Hauptrolle spielt, machen Lust auf Sonne, Strand und das Meer. Das gibt es übrigens auch an der Ostsee. 😉

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Dieses Buch bekommt von mir vier Lesemäuse.

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