Posts Tagged ‘Insel’

Rezension „Sterne sieht man nur im Dunkeln“ – Meike Werkmeister

Klappentext:

Eigentlich ist Anni glücklich.

Mit ihrem Langzeitfreund Thies lebt sie in einem hübschen Bremer Häuschen, ihr Geld verdient sie als Game-Designerin und in ihrer Freizeit entwirft sie Poster- und Postkartenmotive. Doch dann will ihr Chef, dass sie das neue Büro in Berlin leitet. Und Thies will auf einmal heiraten. Nur Anni weiß nicht mehr, was sie will. Da meldet sich ihre Jugendfreundin Maria aus Norderney, und Anni beschließt spontan, eine Auszeit zu nehmen. 6 Wochen Sand und Wind, Sterne und Meer – einfach mal durchpusten lassen. Danach sieht sicher alles anders aus. Wie anders, das hätte Anni sich allerdings nicht träumen lassen…

Meine Meinung:

Beförderung und Umzug nach Berlin oder Heiraten?

Dieses Buch ist wie ein Rosamunde Pilcher Film, nur viel besser, denn es ist ein Inselroman. Das verspricht Sonne, Strand und Norderney. Anni merkt, dass ihr Leben irgendwie feststeckt. Sie erhält immer noch viele Hochzeitseinladungen, nur sie bekommt nicht den ersehnten Antrag von Dauerfreund Thies. Außerdem soll sie ein neues Büro in Berlin leiten. Doch soll sie diesen Schritt wirklich wagen? Um das herauszufinden, fährt sie zu ihrer Freundin nach Norderney. Eine Szene im Buch erinnert mich stark an den Fähranleger Dagebüll/Mole (seufz). Ich möchte auch mal wieder Urlaub auf einer Insel machen. Zum Schluss musste ich sogar ein paar Tränen verdrücken, so schön traurig war das Ende.

Das Cover hat mich sofort angesprochen. Coverkäufe sind doch die besten Errungenschaften oder was sagt ihr dazu?

Zitat:

„Niemand denkt direkt nach der Schule darüber nach, ob man in einem Job alt werden kann.“ (Seite 38)

Fazit: Zurücklehnen, Buch aufschlagen und wohlfühlen. Man kann sich direkt in die Geschichte reinfallen lassen und mitfühlen, mitlachen, vielleicht auch mitweinen.

Dieses Buch bekommt von mir fünf Lesemäuse.

Rezension „Die Halligärztin“ – Lena Johannson

(2020)

Klappentext:

Sonne, Dünen und ein neuer Anfang

Inselärztin auf Pellworm! Das klingt für Wiebke Klaus nach Sonne, Nordseestrand, Gischt und Wind. Nach dem perfekten Klima für ihre asthmakranke Tochter Maxi und nach einem Neustart, weit weg von Berlin. Doch nicht alle Einwohner sind davon begeistert, dass der alte Inseldoktor eine tatkräftige junge Nachfolgerin bekommt, die sich auch noch mit der Hebamme anlegt. Beinahe will Wiebke wieder die Koffer packen – doch da ist der Schwimmmeister Tamme, mit dem sich der Sommer plötzlich so leicht anfühlt… Kann Wiebke der spröden Insel noch eine Chance geben?

Meine Meinung:

Ein Landarzt, der nicht gehen will und eine Ärztin, die sich etwas Neues aufbauen muss.

In Zeiten von Covid 19 habe ich mir eine literarische Auszeit auf einer Insel gegönnt und bin wenigstens gedanklich nach Pellworm gereist.

Die junge Mutter Wiebke zieht mit ihrer Tochter auf die Insel Pellworm. Eigentlich dachte sie, dass sie die Praxis für sich hätte, doch ihr Vorgänger möchte noch ein halbes Jahr weiterarbeiten. Das gefällt ihr gar nicht, doch irgendwie arrangieren sie sich. Sie wird von ihren drei Nachbarinnen gleich bei ihrer Ankunft herzlich begrüßt und beköstigt. Aus der Begegnung entstehen tolle Freundschaften. Maxi gefällt es auf der Insel und sie findet schnell Anschluss. Generell geht es in dieser Geschichte um Zusammenhalt und Freundschaft. Was sich da zwischen dem Schwimmmeister Tamme und Wiebke anbahnt, müsst ihr selber lesen. Nur soviel sei verraten: Es wird sehr turbulent.

Zitat:

„Solange die Leute über einen redeten, war man interessant.“ (Seite 61)

Fazit: Wow, was für ein dramatisches Finale. Das schreit nach einer Fortsetzung, die ich bereits im Regal stehen habe.

„Die Liebe der Halligärztin“

Ich liebe Arzt/- bzw. Inselromane. Ein witziges und romantisches Buch mit einem Hauch Dramatik.

Dieses Buch bekommt von mir fünf Lesemäuse.

Rezension „Immer wieder im Sommer“ – Katharina Herzog

(2019)

Klappentext:

Vom Mut, das Glück wiederzufinden

Zweimal hat Anna ihr Herz verloren: Einmal an Max, doch die Ehe ging vor fünf Jahren übel in die Brüche. Und dann war da Jan…die unvergessene Liebe eines Jugendsommers. Schon lange fragt sie sich, was aus ihm geworden ist. Als sie erfährt, dass er auf Amrum wohnt, beschließt die sonst so vernünftige Anna spontan, mit ihrem VW-Bus gen Küste zu fahren. Doch dann meldet sich ihre Mutter, zu der sie seit 18 Jahren keinen Kontakt mehr hatte, mit schlimmen Nachrichten und einer großen Bitte. Am Ende sitzen nicht nur Anna und ihre Mutter zusammen im Auto, sondern auch ihre beiden Töchter – und Max…

Meine Meinung:

Ein Buch, bei der die Handlung auf Amrum spielt. Ja, okay, schon wieder ein Inselbuch. Das Cover macht mit dem blau auch Laune, denn das ist eine meiner Lieblingsfarben. Das Buch las ich schon weit vor meinem Urlaub, der auch einen Abstecher nach Amrum beinhaltete, denn endlich hatten Sabine und ich letztes Jahr Zeit, von Föhr nach Amrum zu fahren. Wir waren das erste Mal dort. Das Wetter war sonnig, aber es herrschte ein kalter Wind. Insofern passt das Buch hervorragend zu mir. Ich oute mich hiermit als Küstenfan, denn ich lebe ja auch an der Ostseeküste. Amrum ist toll.

Zitat:

„Anna schlug das Buch auf. „Immer wieder im Sommer auf Amrum“, stand über der ersten Seite.“ (Seite 308)

Fazit: Katharina Herzog hat einen Roman geschrieben, der Lust auf die Insel macht und die Sehnsucht weckt bzw. wachhält. Einfach lesen und abtauchen! Es lohnt sich!

Dieses Buch bekommt von mir fünf Lesemäuse.

Rezension „Inselzauber“ – Gabriella Engelmann

Ich habe schon so viel über die Bücher von Gabriella Engelmann gehört und dass sie so großartig sind. Und was soll ich euch sagen? Ich wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil.

Klappentext:
Der Eindruck, den Lissy und Nele bei ihrer ersten Begegnung voneinander bekommen, ist nicht gerade der beste. Die zwei Frauen haben jedoch mehr gemeinsam, als sie ahnen. Das Leben meint es mit beiden derzeit nicht besonders gut: Neles Café steht kurz vor dem Konkurs, und Lissy wurde vom ihrem Freund verlassen und flüchtet deshalb auf die Insel Sylt. Doch bald schon stellen die beiden fest, dass man zusammen stärker ist als allein. Der Inselzauber tut sein Übriges, auf einmal bekommen Träume Flügel, und auch die Liebe lässt nicht lange auf sich warten…

Meine Meinung:
Schade, dass das Buch schon zu Ende ist. Ich finde, dass das Buch wie ein kleiner Kurzurlaub ist. Man taucht ein in die schöne Idylle Sylts und erlebt Lissys Inselaufenthalt in allen Einzelheiten mit. Zwischendurch musste ich das ein oder andere Mal seufzen, weil die Szene so romantisch war. Herrlich! Gereizt hat mich an dem Buch, dass die Handlung des Buches auf der Insel Sylt und in einer Buchhandlung spielt. Da habe ich mir gedacht, dass das zwei Dinge sind, die beide zu mir passen, da Sylt ja auch nicht so weit weg ist und in Buchhandlungen mag ich mich sowieso gerne aufhalten.

Lissy soll ihre Tante in deren Buchhandlung auf Sylt vertreten und nimmt dieses Angebot gerne an, da sie gerade von ihrem Freund Stefan verlassen worden ist und so flüchtet sie nach Sylt. Ihre Tante Bea möchte nämlich eine Kreuzfahrt mit deren besten Freundin Vero machen. Etwas Gutes hat die Flucht, denn sie lernt Nele kennen, die ihr Café gleich neben der Buchhandlung hat. Nele steht kurz vor dem Konkurs und nach anfänglichen Schwierigkeiten freunden sich die beiden Frauen an und unterstützen sich gegenseitig. Plötzlich entstehen ganz andere Möglichkeiten, Träume bekommen auf einmal Flügel und was die Liebe angeht, die spielt auch noch eine entscheidende Rolle in Lissys Leben…

Wie schon gesagt, ich habe dieses Buch mit Vergnügen gelesen und es wird bestimmt nicht das einzige Buch von Gabriella Engelmann sein, das ich lesen werde. 🙂

Für dieses Buch vergebe ich fünf Lesemäuse.