Posts Tagged ‘Kinder’

Lesemonat Dezember 2021

Nun ist der Dezember auch wieder vorbei.

Im Dezember habe ich gelesen:

Schneeflockenglitzern – Sue Mooncroft (beendet)

Kannst du das lesen? – Regina Kehn

gelesene Bücher: 2

angefangene Bücher: 3

gelesene Seiten: 725

Lesemonat August 2021

Schönes Wetter draußen, die Sonne scheint und es ist an einem 1. September schön warm.

Im August habe ich gelesen:

Strandrosensommer – Tanja Janz (beendet)

Das andere Kind – Charlotte Link (beendet)

gelesene Bücher: 2

angefangene Bücher: 2

gelesene Seiten: 833

Rezension „Hauptsache, der Baum brennt“ – Sina Beerwald

(2019)

Klappentext:

„Sie denken, ich hätte nicht alle Plätzchen in der Tüte, aber ich werde Ihnen schon beweisen, dass ich der echte Weihnachtsmann bin.“

Was sagt man einem rauschebärtigen Herrn, der sich als Weihnachtsmann vorstellt – der echte, vom Nordpol, natürlich? Sarah Christkind gibt ihm die Nummer des sozialpsychiatrischen Dienstes. Sie hat nämlich gerade genug eigenen Probleme: einen fremdverliebten Mann und zwei pubertierende Kinder, unter anderem. Doch der Weihnachtsmann ist hartnäckig und außerdem ziemlich verzweifelt: Er befürchtet, versehentlich das Christkind umgebracht zu haben. Und weil er sich weder mit Autos noch mit Ampeln oder Geldautomaten auszukennen scheint, steht Sarah eine äußerst turbulente Adventszeit bevor…

Meine Meinung:

Ja ist denn heut schon Weihnachten? Nein, zum Glück dauert es bis dahin noch 4 Monate. Trotzdem möchte ich euch mein letztes Weihnachtsbuch vorstellen, dass ich letztes Jahr gelesen habe.

Zuerst einmal zum Cover. Es ist rosa und es passt sehr gut zur Handlung des Buches. Ansichtssache, ich weiß, aber ich mag es plüschig. Hätte ich gewusst, wie flach die Witze in dem Buch sind, hätte ich es mir nicht zugelegt. Das finde ich schade, denn die Autorin Sina Beerwald ist sehr sympathisch. Ich habe sie schon persönlich kennengelernt. Zudem kam ich schlecht rein in die Geschichte. Meiner Meinung nach wurde die Story nach den ersten siebzig Seiten besser.

Das Ganze spielt sich übrigens in München ab, wo es den Christkindlmarkt gibt. Nachdem der Weihnachtsmann mit seinem Schlitten abgestürzt ist, soll Sarah Christkind das neue Christkind vom Weihnachtsmann werden. Der Weihnachtsmann glaubt nämlich, nur weil Sarah mit Nachnamen Christkind heißt, ist sie es auch. Fortan folgt er ihr auf Schritt und Tritt, findet sich nicht alleine zurecht. Außerdem ist er ihr „Patient“ oder „das Problem“, denn Sarah ist Psychotherapeutin. Er verwechselt die Waschmaschine mit dem Ofen und lauter solche Sachen. Der Schlitten ist verschwunden und so hilft Sarah dem Weihnachtsmann bei der Suche. Es gibt einen „roten Faden“ in dem Roman, denn es geht immer wieder um eine schwarze Hose. Die Kinder von Sarah  Lilly und Lukas bringen Witz in die Erzählung.

Zitat:

Eben der ganz normale Wahnsinn im Hause Christkind, wenn man mit einem Weihnachtsmann zusammenwohnt. (Seite 148)

Fazit:

Ich hatte mir mehr versprochen vom Buch. Es ist nicht das beste Buch des Jahres, aber dennoch eine nette Unterhaltung zur Adventszeit. Eine Empfehlung von meiner Freundin Sabine.

Dieses Buch bekommt von mir drei Lesemäuse.

Rezension „Unter einem Dach“ – Anneke Mohn

(2019)

Klappentext:

Familie ist nichts für Feiglinge

Dana liebt ihre Job an der Uni, das Leben im Hamburger Grindelviertel – und Mattis. Dass ihr neuer Freund Kinder aus früheren Beziehungen hat, macht ihr nicht viel aus. Aber das Zusammenleben gestaltet sich weitaus komplizierter als gedacht. Als Mattis eine renovierungsbedürftige Villa am Hamburger Stadtrand kauft und kurz darauf Maren, seine Ex, vorübergehend mit ihren beiden Kindern bei ihnen einzieht, ist es mit der Harmonie vorbei: Die eine Tochter scheint fest entschlossen, Papas neue Freundin zu hassen, die andere verbreitet auf Schritt und Tritt Unordnung. Und Maren sieht die Trennung von Mattis offenbar nicht als endgültig an. Das Leben in der Patchworkfamilie wird zur Belastungsprobe. Wo hört das Chaos auf, wie beginnt das Glück?

Meine Meinung:

Das Cover und der Klappentext haben mich gleich angesprochen, weil die Protagonistin Dana – genau wie ich – an der Uni arbeitet. Familiengeschichten gehen immer, denn die lese ich zu gerne. Auch hier hatte ich das Gefühl, mittendrin zu sein bei Dana und Mattis. Dana hat das Gefühl, neben Maren, Mattis Exfrau, das fünfte Rad am Wagen zu sein, weil Maren sich in alles einmischt und sie glaubt, dass sie und Mattis noch eine Chance haben, ihre Ehe zu retten. Dabei ist er schon längst wieder neu verliebt. In Dana.

Mattis will alle unter einem Dach vereinen, damit er seine Lieben immer um sich hat. Das passt Dana überhaupt nicht. (Ganz ehrlich, ich würde auch nicht mit der Ex meines neuen Freundes unter einem Dach wohnen wollen).

Zitat:

Mit Herz, Humor und Geduld würde sich alles finden, das hatten schon ganz andere geschafft. (Seite 41)

Fazit: Pures Lesevergnügen und eine wichtige Botschaft zugleich. Ein schöner Familienroman, der zeigt, dass Patchworkfamilie nicht heißt, dass jeder sich mit sich selbst beschäftigt.

Dieses Buch bekommt von mir fünf Lesemäuse.

Rezension „Schneewittchen, der Nervzwerg und die verflixte Schokotorte“ – Kirsten John

(2019)

Klappentext:

Mia und ihr Frosch Jakob wollen unbedingt ins Märchen vom „Froschkönig“ reisen – doch leider landen die beiden Pechvögel bei den sieben Zwergen. Dort treffen sie das quicklebendige Schneewittchen, das Mia prompt als Brautjungfer für ihre Hochzeit mit dem Prinzen engagiert. Doch die böse Königin schmiedet immer noch finstere Pläne. Mia und Jakob müssen das Schlimmste verhindern!

Meine Meinung:

Da ich das Buch letztes Jahr gelesen habe und mir keine Notizen zu meinem Leseeindruck gemacht habe, versuche ich jetzt schon seit Tagen, eine Rezi zu schreiben. Dieses Buch bekam ich letztes Jahr von meiner besten Freundin Sabine. Sie weiß eben, was ich gerne lese. Ich mag Kinderbücher und wenn es mit Märchen und Zeitreisen zu tun hat, dann besonders. Die Zeichnungen in dem Buch sind toll.

Zitat:

Eigentlich sollte sie gar nicht hier sein. (Seite 44)

Fazit: Ein Ausflug in die Märchenwelt. Eine nette kleine Abwechslung für zwischendurch und hat mich sehr gut unterhalten. Ich wusste gar nicht, dass es eine richtige Buchreihe davon gibt. Vielleicht werde ich mir die anderen Bücher auch noch zulegen oder ich bekomme eines zum Geburtstag? 😉 (Der ist auch schon wieder bald). Das Buch kann man übrigens auch unabhängig von der Reihenfolge lesen. Bei Kinderbüchern geht das.

Übrigens ist die Jahreszahl oben in Klammern das Jahr, in dem ich das Buch gelesen habe.

Vom Hersteller empfohlenes Alter: 8 – 10 Jahre

Dieses Buch bekommt von mir fünf Lesemäuse.

 

Rezension „Drei Weihnachtsengel retten das Fest“ – Wolfram Hänel

(2018)

Klappentext:

Lasst uns froh und munter sein?

Gilt diesmal nicht für Max und Mia und ihren Sennenhund Caruso! Anstatt Plätzchen zu backen, stecken die drei Weihnachtsengel nämlich mitten in einem neuen Fall: Irgendjemand ist frech genug, bei Nacht und Nebel eine Figur nach der anderen aus der wertvollen Weihnachtskrippe am Marktplatz zu klauen! Außerdem hängt daheim gründlich der Haussegen schief: Onkel Tom ist verschwunden, und der Rest der Familie muss den Hotelbetrieb ohne den Chef wuppen. Glücklicherweise ist auf Carusos Spürnase Verlass, und alle Vermissten tauchen rechtzeitig zum Fest wohlbehalten wieder auf!

Meine Meinung:

Mein Adventskalender für 2018. Ja, ich weiß. Es ist schon wieder über ein Jahr her. Jedes Buch verdient es, bewertet zu werten. Jeder Tag hat vier Seiten, die sich gut morgens vor der Arbeit oder bei einer gemütlichen Tasse Tee am Nachmittag lesen lassen. Ein wenig Gemütlichkeit muss in der dunklen Jahreszeit sein.

Es ist ein weiteres Abenteuer mit Max und Mia, die wieder ihr detektivisches Gespür einsetzen. Dieses Mal geht es um gestohlene Krippenfiguren. Außerdem ist ihr Freund Carlo auch mit von der Partie. Sie lassen sich wieder was Tolles einfallen, um den Fall zu lösen. Wie? Das verrate ich euch an dieser Stelle nicht. Findet es doch einfach selbst heraus.

Ich finde Kinder- und Jugendbücher echt gut, deshalb kaufe ich mir auch Adventskalenderbücher in dieser Abteilung. Sie lassen sich so gut lesen.

Zitat:

Manchmal denke ich, es könnte alles so einfach sein! (1. Dezember)

Empfohlenes Alter: Ab 10 Jahren

Dieses Buch bekommt von mir fünf Lesemäuse.

Rezension „Die Kinder der Massai“ – Javier Salinas

Javier Salinas - Die Kinder der Massai

Klappentext:

Frau Matutes ist Sportlehrerin und sie hat einen phantastischen Instinkt für angehende Scheidungskinder. Als Juan in eine andere Volleyballgruppe gesteckt wird, weiß er Bescheid: Seine Eltern werden sich trennen. Doch Juan will nicht zu denen gehören, die immer verlieren, und er macht die Erfahrung, dass ein abwesender Vater nicht gleich das Ende der Welt bedeutet.

Meine Meinung:

Dieses kleine dünne Buch habe ich damals als Mängelexemplar erstanden. Vom Klappentext her hörte sich die Geschichte ganz nett an und da ich damals „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“ von Eric-Emmanuel Schmitt gelesen habe und toll fand, dachte ich mir, dass ich das Buch mal mitnehmen könnte. Es liest sich schnell und flüssig, vom Inhalt war ich aber nicht so begeistert, wie ich es mir vorgestellt habe.

Die Eltern von Juan trennen sich und das treibt den Jungen in eine tiefe Krise. Gemerkt hat er es, weil seine Sportlehrerin ihn in eine andere Volleyballmannschaft gesteckt hat. Nun spielt Juan in der Verlierermannschaft. Als er keine Lust mehr hat, immer nur zu verlieren, bekommt er überraschend Unterstützung. Von wem und in welcher Form, das müsst ihr selber rausfinden. Der Junge hat auf jeden Fall viel Fantasy, denn er stellt sich Sachen vor, die in Wirklichkeit gar nicht passieren.

Zitat:

Mal angenommen, ich wäre Massai, dann würde ich meinen Vater jetzt gar nicht verlieren, weil ich nie einen gehabt hätte. (Seite 70)

Es ist ein Buch, das zum Nachdenken anregt und die Mut machen soll, das übliche Familienmodell einmal anders zu denken.

Lesealter: Ab 10 Jahre

Logo Fischer Verlag

Dieses Buch bekommt von mir drei Lesemäuse.

LogoMaus_drei

Rezension „Wandelwelt“ – Diana J. Jacobs-Waibel

Klappentext:
Minou glaubt an Elfen, an Feen und Drachen. Die Erwachsenen sagen, die gibt es nicht. Nur Zahlen und Buchstaben, sagen sie – die gibt es! Zum Glück hat Minou aber noch Noumi, ihr Kleines Wesen, das genauso aussieht wie sie. Und bald ist sich sogar die Mathelehrerin Frau Besserwissen nicht mehr so sicher, ob unsere Welt nicht doch größer ist…

Meine Meinung:
Dank des Bloggertreffens in Hamburg im letzten Monat hatte ich das Vergnügen, eine neue Autorin für mich zu entdecken. Diana J. Jakobs-Waibel hat mit ihrem Kinder- und Jugendbuch „Wandelwelt“ ein sehr schönes Buch geschrieben.

Glaubt ihr an kleine Wesen? Wesen, die das Aussehen von euch annehmen? Nein? Frau Besserwissen auch nicht. Glaubt sie jedenfalls. Doch mithilfe von Minou und ihrem kleinen Wesen Noumi soll sie schon sehr bald eines Besseren belehrt werden. Denn auch Frau Besserwissen hat ein kleines Wesen. Jeder hat es. Man muss nur darauf glauben.
Minou ist ein 8jähriges kleines Mädchen, das von Frau Besserwissens Mathematikklasse geht. Sie glaubt an Elfen, Feen und Drachen.

Eine sehr schöne Geschichte, bei der man seine eigene Fantasie wiederentdecken kann. Denn eines steht fest: Hütet eure Fantasie!

Für dieses Buch vergebe ich fünf Lesemäuse.

Rezension „Gegensätze ziehen sich aus“ – Kerstin Gier

Ich habe vor vier Monaten bei einer Aktion von lovelybooks mitgemacht, bei der das Buch „Gegensätze ziehen sich aus“ von Kerstin Gier als Wanderbuch angeboten worden ist. Da habe ich mir gedacht, dass ich da mal mitmache. Letzte Woche traf es dann bei mir ein, ich habe es gelesen und hier kommt nun meine Rezension.

Klappentext:
Was macht Frauen glücklich? Schokolade, die Kraft positiver Gedanken oder schöne Schuhe?
Mit der Boutique Pumps und Pomps kann sich DIE MÜTTER-MAFFIA, die kreative Gegenbewegung zu allen Super-Muttis, bald alle Träume selbst erfüllen. Hier gibt es nicht nur traumhafte Stilettos, wunderschöne Stiefel und köstlichen Cappuccino, sondern auch die besten Tipps in Herzensangelegenheiten. Und die kann Constanze, genannt DIE PATIN, selber gut gebrauchen. Denn die Zukunftspläne ihrer ganz großen Liebe Anton passen leider so gar nicht zu ihren eigenen…

Meine Meinung:
Das ist mein erstes Buch, das ich von der Mütter-Mafia lese. Das ist bereits das dritte Buch rund um die Mütter-Mafia und ich stelle fest, dass man die zwei Bücher davor gar nicht gelesen haben muss, man kommt da auch so gut rein in die Geschichte. Es geht um die Gründung des Schuhladens „Pumps & Pomps“, deren Idee in diesem Buch heranreift. „Die Patin“ Constanze hat derweil ganz andere Sorgen. Ihre große Liebe Anton hat so ganz andere Zukunftspläne als sie selbst. Er möchte mit ihr zusammenziehen und schaut sich deshalb nach einer neuen Bleibe für sich, Constanze und die Kinder um. Constanze passt das überhaupt nicht, denn ihr gefällt das Haus, in dem sie jetzt wohnt, sehr gut. Es kommt zu heißen Diskussionen.

Mit ihren Freundinnen Mimi, Trudi und Anne verwirklicht sie sich ihren Traum vom eigenen Schuhladen. Die vier stehen ihren Kundinnen mit guten Tipps und Cappuccino zur Seite. Natürlich gibt es auch Schuhe zu kaufen. Logisch!

Mir hat das Buch gut gefallen. Es war ein typisches Kerstin Gier Buch, wie ich sie gerne lese. Ein sehr kurzweiliges Lesevergnügen, denn wenn man einmal ein Buch von der Autorin in Händen hat, kann man es nicht mehr weglegen.

Für dieses Buch vergebe ich fünf Lesemäuse.

Rezension „Der Junge, der in den Büchern verschwand“ – Philippe Claudel

Und wieder ein Buch durch, bei dem es sich um einzelne Geschichten handelt.

Klappentext:
Der Junge, der in den Büchern verschwand ist ein Buch für die Kleinen, die einmal groß werden, und für die Großen, die einmal klein waren. Philippe Claudels Geschichten sind leichtfüßig und poetisch, humorvoll und doch auch immer ein wenig melancholisch.

Meine Meinung:
„Liebe dich, wie du bist, liebe die anderen, wie sie sind.“
Dieser eine Satz hat mich besonders in dem Buch beeindruckt, weil etwas Wahres daran ist. Als Kind sieht man noch alles unschuldig mit Kinderaugen, als Erwachsener aber ist man zu voreingenommen von Dingen, die man schon erlebt hat. Dann denkt man, dass Dinge, die vorher schon schlecht liefen, auch noch schlecht laufen werden, wenn sie wieder passieren. Philippe Claudel hat ein Buch mit Geschichten geschrieben, das zum einen amüsiert, zum anderen aber auch zum Nachdenken anregen. Der Satz von oben stammt aus der Geschichte „Der kleine graue Esel, der weiß werden wollte“. Eine sehr süße Geschichte, in der aber auch sehr viel Wahres verborgen ist. Es geht um einen Esel, der nicht mehr grau sein möchte und alles dafür tut, um weiß zu sein. Als er es schafft und denkt, dass alle seiner Meinung sind, wird er eines Besseren belehrt und kommt zu dem Schluss, dass es doch gar nicht so schlecht ist, als Esel grau zu sein.
Die vielen kleinen und kurzen Geschichten sind etwas für zwischendurch. Es lohnt sich, sie zu lesen. 😉

Ich vergebe für dieses Buch fünf Lesemäuse.