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Rezension „Sahnehäubchen“ – Anne Hertz

Klappentext:

Nina ist ein netter Mensch, aber neuerdings hegt sie Mordgedanken. Schuld ist der Autor Dwaine F. Bosworth, dessen Macho-Ratgeber Ich kann sie alle haben mit Ninas PR-Unterstützung zum Bestseller werden soll. Ninas erste Reaktion: Auf keinen Fall! Ihre Chefin sieht das naturgemäß anders, und so findet sich Nina auf einer Lesereise mit dem Ekelpaket wieder. Zugegeben, Dwaine ist attraktiv und durchtrainiert, aber ansonsten alles, was Nina an Männern schrecklich findet. Schlimmer noch: Er glaubt, mit seinen Tricks bei ihr landen zu können! Doch dann erlebt der Mega-Macho eine böse Überraschung – und bleibt damit nicht der Einzige…

Meine Meinung:

Wie angle ich mir einen Cowboy?

Jetzt weiß ich, warum ich mir dieses Buch so lange aufgespart habe. So konnte ich literarisch eine Lesung erleben, denn real war das lange nicht möglich. Inzwischen konnte vor Kurzem auch wieder eine Lesung erleben. Es war sehr schön und ich vermisste es sehr.

Nina Seefeld bekommt einen Volontär zur Seite gestellt. Tom Weidner erhält Aufgaben, der er nicht so recht erledigen kann. Eine lustige Szene war die Namensverwechslungen im Möbelhaus.

Es wird immer mehr Romane geben, in denen das Thema Social Media eine wichtige Rolle spielt. Gerade Nina als PR-Agentin ist es wichtig, ihre Kunden medienwirksam zu vermarkten. Warum gehen die Kunden zu Lesungen oder zur Eröffnung eines Möbelhauses in der Provinz? Genau, weil es auf den wichtigen Plattformen im Internet bekannt gegeben wird.

Es gab immer wieder Überraschungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Ein sehr gelungenes Ende, die beiden Autorinnen haben sich damit mal wieder selbst übertroffen.

Zitat: Dwaine F. Bosworh: @Fred: Wer glaubt, dass Frauen Ehrlichkeit wollen, hat die Damen noch nicht verstanden. (Seite 259)

Fazit: Ein Buch, das mich sehr gut unterhalten UND vom Alltag ablenken konnte.

Dieses Buch bekommt von mir fünf Lesemäuse.

Ein Abend mit…Benjamin Tomkins

Erst einmal muss ich auch was zum Covid 19 (Coronavirus) sagen. Ich war gestern Morgen in der Stadt und hatte ein sehr unangenehmes Gefühl angesichts der ganzen Absagen von Veranstaltungen. Gerade gestern musste ich wieder eine Karte zurückgeben. Mittags habe ich einen Spaziergang gemacht und fühlte mich da schon wohler dabei.

In diesen Zeiten ist es gerade wichtig, mal über schöne Ereignisse zu berichten.

Sabine und ich waren im Februar bei Benjamin Tomkins. Er ist Komiker und Autor, sehr sympathisch und war zu Gast im KN-Treffpunkt. Wir hatten einen sehr schönen Abend, der sehr lustig war. Soviel schon mal vorweg.

Die Veranstaltung fand in den Räumlichkeiten der Kieler Nachrichten statt und wir saßen natürlich in der ersten Reihe. Bevor es losging fing er an, den Gesprächen der Zuschauer zu lauschen und war schon mittendrin. Er sprach einige an und fragte sie, woher sie kämen und wie sie zur Lesung gekommen wären.

Wenn da nicht auch einer Lust hatte, zu quatschen. 😉 Wobei gelesen hat Benjamin Tomkins aus seinem Krimi „Toto Bauern melken nicht“ kaum, eher viel geredet. Am lustigsten war seine Ratte Ede. Die war knuffig.

Außerdem hat er noch kleine Geschichten aus dem Buch „King Kong und die weiße Barbie?“ gelesen. Die Zuschauer konnten gar nicht genug davon bekommen. Also hat er doch ein bisschen mehr vorgelesen als gedacht. Dafür hat er es, wie ich finde, gut gemacht.

Auch wenn ich mich wiederhole, aber hinterher mussten wir immer noch lachen. Wenn das nicht ein gelungener Abend war…

Hoffentlich sehen wir ihn noch einmal am 05. April. Da soll er nämlich im Metro Kino sein Bühnenprogramm präsentieren. Drückt die Daumen!

Nachtrag: Die Veranstaltung ist auf den 27. September verschoben worden.

Freitags-Füller # 319

1. Im November freue ich mich am meisten auf ein paar tolle Lesungen.

2. Heute Abend ist die nächste Lesung und ich bin immer noch müde.

3. Es ist genau hier, in dem Zimmer, in dem ich mich wohlfühle.

4. Dass meine Freunde und meine Familie hinter mir stehen, beruhigt mich.

5. Wasser kommt heute ordentlich von oben.

6. Ich hoffe, dass ich meine Großmutter noch viele Jahre haben werde.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Lesung mit Leonie Swan, morgen habe ich geplant, in Hamburg Sebastian Fitzek zu lauschen und Sonntag möchte ich nach einem ruhigen Vormittag meine Oma besuchen!

 

Freitags-Füller # 284

Freitags-Füller

1. Es ist Karneval und ich interessiere mich null dafür.

2. Gestern Abend war die Lesung von Steffi von Wolff toll und erst diese Bilder.

3. Als Kind war mein Lieblingskostüm zum Karneval/Fasching Prinzessin.

4. Ich bin nie mit hohen Hacken unterwegs.

5. Am Sonntag ist die Oscar-Verleihung, und ich werde sie nicht gucken. Die Ergebnisse hinterher interessieren mich dann doch.

6. Wenn man unangenehme Dinge nicht lange aufschiebt, sondern sofort erledigt, hat man es auf jeden Fall hinter sich.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mein Bett, morgen habe ich überhaupt nichts geplant und Sonntag möchte ich meine Oma besuchen!

 

Freitags-Füller # 237

Freitags-Füller

1. Nächste Woche steht eine wichtige Besprechung bei der Arbeit an.

2. Den vegetarischen Fleischsalat von Homann musste ich unbedingt probieren.

3. Es ist immer noch toll im neuen Job.

4. Ich habe schon die ersten Frühlingsboten gesehen.

5. Mein Bügeleisen benutze ich nicht so oft.

6. Es soll ja Menschen geben, die keine Bücher lesen, das kann ich beim besten Willen nicht verstehen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Nicholas Sparks Lesung in Hamburg, morgen habe ich den üblichen Einkauf geplant und Sonntag möchte ich erst zu meiner Oma und dann bekommen wir Besuch von Freunden!

 

Freitags-Füller # 193

Freitags-Füller

1. Die einzig wahre Zuschauerposition bei einer Lesung ist der Platz in der ersten Reihe.

2. Auch das ist total normal.

3. Zur Verstärkung bei einer Lesung nehme ich immer meinen Schreibblock mit.

4. Bei mir gibt es kein spezielles Osterfrühstück.

5. Aktuell lese ich zwei Bücher.

6. Die beste Freundin erkennt man daran, dass sie immer für einen da ist, egal was ist.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Fernsehabend mit meinem Schatz, morgen habe ich einen Ostereinkauf geplant und Sonntag möchte ich das schöne Wetter genießen!

 

Freitags-Füller # 192

Freitags-Füller

1. Heute ist ein guter Tag zum Lesen.

2. Es gibt schon einige Blüten da draußen.

3. Schade, dass es immer wieder Menschen gibt, die andere mit in den Tod nehmen müssen.

4. Es gibt viele Möglichkeiten, wenn ich einen Snack möchte.

5. Gib mir eine Lesung und ich werde darüber berichten.

6. Über Ingo Oschmann könnte ich herzhaft lachen.

7. Was das Wochenende angeht, lasse ich mich einfach überraschen.

 

Lesung: „Mächtiges Blut“ und „Bluterben“ in Schwentinental

Sandra - Blut trinken

Die Créme de la Créme der Autorenprominenz war an nur einem Tag im Norden zu Gast. Da fiel die Wahl äußerst schwer. Zum einen las Cornelia Funke in Hamburg sowie die Autoren Markus Heitz und Sandra Florean in Kiel. Es herrschte wirklich ein sehr großer Andrang.

Da stellte sich die Frage: Zu welcher Lesung gehe ich am liebsten? Meine Wahl fiel auf Sandras Lesung. Dafür nahm ich auch eine Fahrt einmal quer durch Kiel auf mich, denn Sandra las in der Stadtbücherei Klausdorf Schwentinental. Sabine war übrigens in Hamburg bei Cornelia Funke.

Platz vor der Lesung

Am Anfang erzählte sie uns etwas über die Entstehung der Bücher. Sandra hatte beschlossen nach 2 Kindern und ihrer Kostümschneiderei Bücher zu schreiben. Wäre ja auch sehr schade gewesen, wenn es ihre Nachtahn-Bücher nicht geben würde. 😉

Sandra lachend

Im Anschluss las sie uns etwas aus den beiden Büchern vor. Ich mag es, wie Sandra liest. Es ist immer wieder anders. Am besten hat sie mir beim Leseevent gefallen. An die Lesung denke ich gerne zurück, denn an Sandra ist auch ein kleines bisschen eine Schauspielerin verloren gegangen. 😉

Fazit: Es war ein sehr schöner kurzweiliger Abend, von dem ich überzeugt bin, dass ich mich für die richtige Lesung entschieden habe.

Kathi - Sandra

Kathi - Sandra - Pflog

Danke, liebe Sandra für die tolle Lesung!

Lesung: Von Sylt über Föhr nach Rügen

Nachdem der Zug aus Kiel nach einer geringfügigen Verspätung in Hamburg angekommen war, sind wir immer noch sehr rechtzeitig an unserem Ziel angekommen. Als wir an der Absperrung warteten, hat uns der Fotograf gleich wiedererkannt (O-Ton Fotograf: „Die Groupies sind wieder am Start.“) Wir sind Groupies, YEAH!

Platz vor der Lesung

Die Lesung begann wieder mit einem sehr schönen Musik-Intro. Ich mag sowas. Musik und Lesung ist eine gute Kombination. Wir haben erfahren, dass sich Gabriella, Janne und Judith alle drei Monate treffen. Da würde ich gerne mal Mäuschen spielen. 😉

Dann ging es richtig los. Janne Mommsen las aus seinem neuen Buch „Friesensommer“ vor.

Janne - lesend

Janne kann plattdeutsch und Fährisch sprechen. Wenn er sich auf Recherchereise begibt, versetzt er sich in seine Figuren hinein, damit er authentischer schreiben kann. Ich wusste gar nicht, dass Föhr eine Pferdeinsel ist. Eigentlich peinlich, denn ich war vor langer Zeit (1993) auf Klassenfahrt in Wyk. Er hat uns dann noch erzählt, dass es auf Föhr ein Holzschild gab, auf dem „Hose runter, Gunter“ stand. Dies wurde für 6.000 Euro ersteigert.

Dann kam eine „alte“ Bekannte an die Reihe. Judith Kern, die wir bereits als Johanna Friedrich erleben durften, hat aus ihrem Roman „Himmel über den Klippen“ gelesen. Rügen ist die größte deutsche Insel.

Dieses Mal hat Gabriella selbst aus ihrem „Inselsommer“ vorgelesen. Gabriella reist seit mehr als 20 Jahren regelmäßig nach Sylt.

Im April erscheint endlich eine Fortsetzung zu ihrem Roman „Eine Villa zum Verlieben“, der neue Roman „Apfelblütenzauber“. Ich freue mich schon sehr darauf. Den Wirt Macke gibt es wirklich dort.

Jede Grundidee (Exposé) hat 10 Seiten. Eine sehr nützliche Information für zukünftige Autoren.

Hinterher, als fast alle weg waren, konnten Sabine und ich noch in Ruhe unsere mitgebrachten Bücher signieren lassen. Wir waren fast die einzigen. Was für eine Ehre.

Judith - lesend

Fazit: Nach einem lauten Konzert am Vorabend von Andreas Bourani in Flensburg hat mich diese Lesung direkt wieder aufgebaut bzw. wach gemacht. Das zeigt doch, dass das Konzept von Gabriella sehr gut ankommt, vor allem bei mir. (zwinkernder Smiley) Nein, jetzt mal im Ernst: Es war eine hammermäßige Lesung.

Kathi - Janne Mommsen

Endlich wirke ich nicht so klein neben Janne Mommsen. Er hat sich extra hingesetzt. 😉

Judith Kern - Kathi

Kathi - Gabriella

So traten wir wieder die Heimreise Richtung Kiel an mit der Gewissheit, dass dies wieder ein sehr schöner Abend war und wir sehr bald wiederkommen würden. Mein nächstes Mal wird zum Bloggertreffen sein, zu dem Anka von Ankas Geblubber eingeladen hat.

Kathi - Gabriella - Sabine 15 02 12©Steffen Gottschling

Danke, lieber Janne, liebe Gabriella und Judith für die tolle Lesung!

Ein Abend mit… Thomas Melle

Endlich fand mal wieder eine Lesung in Kiel statt, sodass wir nicht weit fahren mussten.

Es war die dritte und letzte Lesung im Wintersemester der Muthesius Kunsthochschule. Die redende sollte mit der bildenden Kunst verbunden werden. Das allein hörte sich schon toll an und da der Eintritt frei war, haben Sabine und ich es uns nicht nehmen lassen, ins Kesselhaus der Muthesius Kunsthochschule zu pilgern, um einen weiteren Autor kennenzulernen. So konnte der tolle Abend beginnen.

Platz vor der Lesung

Wir waren ganz schön überrascht, da der Autor vorne auf der Bühne so überhaupt keine Ähnlichkeit mit dem auf dem Plakat hatte. Das ist uns schon einmal passiert und zwar bei Berit Bonde. Da hatten wir sie auch nicht gleich erkannt. Es ist schon ein Unterschied, ob man den Autor nur auf dem Foto sieht oder real. Man erlebt schon Erstaunliches, das kann ich euch sagen. (zwinkernder Smiley)

Thomas Melle - lesend

Nach einer „kleinen“ Einführung über den Autor las Thomas Melle aus seinem sozialkritischen Roman „3000 Euro“ vor. Zwischen den beiden Protagonisten des Buches herrscht eine große Ambivalenz. Inhaltlich gibt es ein gegenseitiges Echo, das dem Leser des Buches aber entgeht.

Anschließend gab es eine kleine Diskussion über das Buch. Das finde ich so toll an solchen Lesungen, dass hinterher auch noch über das Buch diskutiert wird.

Fazit: Ein sehr netter und kurzer Abend, der uns einen weiteren neuen Autoren näher gebracht hat. Immer wieder schön. Besonders gefiel mir an dieser Lesung, dass es mal etwas anderes war. Ich wusste bis vor kurzem zum Beispiel nicht, dass die Muthesius Kunsthochschule auch Lesungen veranstaltet. Genial!

Kathi - Thomas Melle 15 02 04

Danke, lieber Thomas für die tolle Lesung!