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Autoren: 5 Fragen an…Sabine Zett

ZETT_SABINE

1. Seit wann schreibst Du?

Schon während meiner Schulzeit habe ich für die örtliche Tageszeitung Artikel verfasst und wurde später auch Journalistin. Nach der Geburt meiner Kinder (heute 17 J. und 14 J.), nach unzähligen Artikeln, Reportagen, Kolumnen, Theaterdrehbüchern und Hörspielen war irgendwann die Idee für das erste Buch da, damals ein lustiges Fußballbuch für Kinder. Mittlerweile habe ich knapp zwanzig Kinder- und Jugendbücher geschrieben, Tendenz steigend :-). Da ich aber noch ein paar nicht ganz jugendfreie Witze 😉 in der Schublade hatte, mussten es jetzt auch noch lustige Frauenromane sein.

2. Welches Genre liest Du selbst am liebsten?

Ich lese querbeet alles; Chick-Lit, Biografien, Sachbücher, Thriller, etc., weil mich viele Dinge interessieren und ich neugierig bin, was sich meine KollegInnen so ausgedacht haben. Leider komme ich nicht so oft zum Lesen, wie ich es mir wünschen würde.

3. Hast Du ein persönliches Lieblingsbuch?

Es wechselt ständig. Derzeit ist es „Das große Los“ von Meike Winnemuth, weil ich genauso gern reise wie lese.

4. Wo schreibst Du am liebsten?

Am liebsten sitze ich auf einer Terrasse im Süden, mit Blick aufs Meer. Dann könnte ich stundenlang schreiben. Leider wohne ich in der Nähe von Duisburg, also nix mit Süden und Blick aufs Meer 😉 Aber an meinem Schreibtisch ist es meistens auch ganz nett.

5. Wenn Du die Gelegenheit hättest, in die Vergangenheit zu reisen, in welche Zeit würdest du dann gerne reisen?

Ich würde viel lieber in die Zukunft reisen und sehen, was da noch alles kommen wird, ob wir Autoren z.B. per Gedanken unsere Bücher schreiben könnten. Das Tippen ist ja so zeitraubend 😉

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Vielen Dank, Sabine, dass Du bei meinem kleinen Interview mitgemacht hast.

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Rezension „Tausche Schwiegermutter gegen Goldfisch“ – Sabine Zett

Zett Sabine - Tausche Schwiegermutter gegen GoldfischKlappentext:

Elisa ist thirty something, Mutter eines „Pubertäts-Aliens“, Tochter zweier rüstiger Rentner und Schwiegertochter einer durchgeknallten Patronin, die sich mindestens für Queen Mum hält.

Als wäre es damit nicht genug, benimmt sich plötzlich auch noch Elisas Ehemann Alex äußerst seltsam – heimliche Handytelefonate und überraschende „Dienstreise“ nach Paris inklusive. Hat Alex etwa eine Affäre? Das kann Elisa nicht auf sich sitzen lassen und bläst zum Gegenangriff…

Meine Meinung:

Der Verlag schickte mir vorab dieses Buch zu, damit ich es in Frankfurt von der Autorin signieren lassen konnte. Es ist doch gleich ein ganz anderes Lesegefühl, wenn man die Autorin persönlich kennt. Ich konnte sie auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse treffen und ein wenig mit ihr plaudern. Das Buch finde ich allein schon vom Cover klasse. Es passt einfach zum Inhalt des Buches.

Jede Mutter hat doch ihr ganz persönliches P-Alien zu Hause hat bzw. hatte. Mal mehr, mal weniger ausgeprägt. Wenn ich da an meine Pubertät denke…Naja, lassen wir das. Zurück zum Buch.

Es ist wieder ein Buch zum Zurücklehnen und es nicht mehr aus der Hand legen können. Der Leser leidet schon ein bisschen mit Elisa, wenn ihre Schwiegermutter Magret sie immer wieder in den Wahnsinn treibt. Überhaupt ist Elisa meistens diejenige, die versucht, jede Katastrophe, die sich anbahnt, wieder zu schlichten. Dabei müsste sie dringend ihre eigenen Probleme in den Griff bekommen. Nur wie soll sie das machen, wenn sie jeder um ihre Hilfe bittet? Doch wo ein Wille ist, ist auch ein Weg und so meistert Elisa (fast) jede Situation im Handumdrehen. Oder etwa nicht? Findet es selbst heraus und lest dieses tolle Buch.

Zitat:

„Wo bleibt denn Ihre Kundenfreundlichkeit? Sind wir hier bei Chanel oder in Chantals Kleiderkammer?“ (Seite 152)

Fazit: Die Autorin hat nicht zu viel versprochen, als sie mir „viel Spaß beim Lesen und Lachen“ gewünscht hat. Gelacht habe ich ordentlich, das könnt ihr mir glauben. Parallelen mit meiner eigenen Familie konnte ich nicht ziehen, denn manchmal hat man das doch. Da liest man ein Buch und denkt, dass genau das, was im Buch vorkommt, auf einen selber zutreffen könnte. Ein Buch, das hält, was es verspricht.

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blanvalet

Vielen Dank an den Random House Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Dieses Buch bekommt von mir fünf Lesemäuse.

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