Posts Tagged ‘Schwester’

Freitags-Füller # 424

1. Ich warte auf ein Paket.

2. Bei der Katalogisierung meiner Bücher bin ich sehr sorgfältig.

3. Drei Dinge auf meinem Tisch: Buch, Lesezeichen und etwas zum Trinken.

4. Ich war als Kind nicht übermütig.

5. Was macht eigentlich meine Schwester?

6. Marmelade oder Kuchen mit Rhabarber.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen Abend zu zweit, morgen habe ich geplant, Kartoffelwaffeln zu machen und Sonntag möchte ich lesen und mich auf die Rückkehr zur Arbeit vorbereiten!

Den Freitags-Füller von Barbara findet ihr hier.

Rezension: „Watersong-Sternenlied“ – Amanda Hocking

(2021)

Klappentext:

Die 16-jährige Gemma liebt das Meer.

Und sie liebt ihren besten Freund Alex.

Der Sommer verspricht perfekt zu werden – bis die geheimnisvollen Mädchen Penn, Lexi und Thea auftauchen und Gemma in ihren Bann ziehen. Nach einer gemeinsamen Partynacht fühlt Gemma sich plötzlich wie ausgewechselt: stärker, schneller und schöner als je zuvor. Was ist passiert? Als sie endlich die Wahrheit erfährt, ist es bereits zu spät: Die verführerische und abgründige Welt der Sirenen lockt Gemma unaufhaltsam in die tödlichen Tiefen des Meeres…

Meine Meinung:

Dieses Buch steht schon länger in meinem Bücherregal. Eigentlich ist es ein Buch für den Sommer, da die Handlung auch in dieser Jahreszeit spielt. Gelesen habe ich es allerdings im Februar im letzten Jahr.

Bereits nach den ersten zwanzig Seiten bekomme ich Lust aufs Schwimmen. Dank des damaligen Lockdowns ist es mir nicht möglich gewesen, schwimmen zu gehen.

Das Cover passt richtig gut zum Inhalt des Buches. Es verrät einem schon, worum es geht und es hat mich direkt angesprochen. Definitiv ein Coverkauf, denn dieses Blau zieht mich magisch an.

Genauso wie Gemma die Welt der Sirenen, denn sie schwimmt am liebsten im Meer. Allen Verboten und Warnungen ihres Vaters und ihrer Schwester zum Trotz geht sie weiterhin baden. Ihre Schwester Harper arbeitet in einer Bücherei. Allein deswegen mag ich die Geschichte.

Einige Stellen im Buch finde ich ein bisschen gruselig/eklig. Das Schicksal von der Mutter der beiden Mädchen hat mich sehr bewegt.

Zitat:

Penn und Thea standen seelenruhig vor dem Sable und starrten sie durch die Windschutzscheibe hindurch an. (Seite 50)

Fazit: Ein beeindruckendes Jugendbuch, das am Anfang auch so rüberkommt, später dann ins Fantastische übergeht. Ein gelungener Auftakt einer Trilogie, der Lust auf die Fortsetzung macht.

Empfohlenes Alter: Ab 13 Jahre

Dieses Buch bekommt von mir fünf Lesemäuse.

Rezension „Das Weihnachtslied“ – Angelika Schwarzhuber

(2019)

Klappentext:

Wenn das Weihnachtslied erklingt, werden alle Herzen höher schlagen…

Mia probt für das weihnachtliche Schulkonzert, als der neue Musiklehrer Daniel sie von heute auf morgen ersetzen soll. Dann stirbt auch noch überraschend ihr geliebter Vater. Valerie reist von New York an den Chiemsee, um ihrer Zwillingsschwester Mia beizustehen. Den Schwestern fällt es schwer, nach den langen Jahren, in denen sie seit der Scheidung der Eltern getrennt waren, wieder zur alten Vertrautheit zu finden. Noch nicht einmal ihr gemeinsamer Freund Sebastian kann vermitteln. Da entdeckt Mia Noten für ein geheimnisvolles Weihnachtslied, das ihr Vater einst geschrieben hat. Und damit beginnt sich alles zu verändern…

Meine Meinung:

Eine Rezension über ein Weihnachtsbuch im Juli zu schreiben… Verrückt, aber wahr. Ein wundervoller Roman über die Liebe zur Familie. Schließlich schreiben die Autoren ihre zukünftigen Weihnachtsromane auch im Sommer, die dann im Oktober/November erscheinen.

Ein ernstes Thema sehr gut umgesetzt. Ich musste das eine oder andere Mal schlucken beim Lesen. Das Schicksal von Mias Vater ging mir sehr nahe. Die Versöhnungsversuche von Mias Schwester berührten mich schon sehr. Überhaupt das ganze Buch. Die Cover von Angelika Schwarzhuber sprechen mich schon sehr an, gerade weil sie so schön glitzern. Das allein faszinierte mich nicht nur an dem Buch. Da ich gerne singe, war ich gespannt, was es mit dem Weihnachtslied auf sich hatte. Ich konnte mir die Szene im Buch gut vorstellen, wie der Chor das Lied singt, denn ich habe eine gute Fantasie.

Wird es Mia gelingen, ihrer Schwester zu verzeihen und wie viel empfindet sie wirklich für Sebastian? Was wird sie mit dem gefundenen Weihnachtslied machen? Das müsst ihr wie immer selbst nachlesen.

Zitat:

Albert hatte Alzheimer. (Seite 19)

Fazit:

Das Ende hat Gänsehautpotenzial, einfach schön. Es ist schon das zweite Buch, das ich von Angelika Schwarzhuber gelesen habe. Sollte ein weiteres Weihnachtsbuch dieses Jahr erscheinen, werde ich es bestimmt auch mit Vergnügen lesen.

Dieses Buch bekommt von mir fünf Lesemäuse.

Rezension „Kranichland“ – Anja Baumheier

(2019)

Klappentext:

Unser geteiltes Leben

Die Groen-Schwestern wachsen im Ost-Berlin der sechziger Jahre heran. Unterschiedlicher könnten die beiden Mädchen nicht sein: Charlotte, die ältere, brennt ebenso für den Sozialismus wie ihr Vater Johannes, der am Ministerium für Staatssicherheit Karriere macht. Die künstlerisch begabte Marlene dagegen eckt überall an und verliebt sich Hals über Kopf in den Pfarrerssohn Wieland, der die DDR kritisch hinterfragt. Mit jedem Tag wächst die Sehnsucht nach einem Leben in Freiheit. Als das Paar beschließt, in den Westen zu fliehen, trifft Marlenes Vater eine Entscheidung – mit fatalen Folgen…

Meine Meinung:

Wow! Was für ein Buch! Die Autorin erzählt so geschichtsträchtig von den Ereignissen in der DDR, dass man sich dem nicht entziehen kann. So spannend, dass ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen konnte. Sie wird auch deswegen gehalten, weil es immer Cliffhanger gibt, bei denen ich einfach wissen musste, wie es weitergeht.

Worum geht es in dem Buch? Die Geschichte spielt sich innerhalb von 80 Jahren und über mehrere Generationen ab. Marlene hinterlässt Theresa eine Liegenschaft (Grundstück, Anwesen) in Rostock. Theresa wundert sich, warum sie etwas geerbt haben soll, da sie ihre Schwester Marlene gar nicht gekannt hat. Mit ihrer anderen Schwester Charlotte macht sie sich auf die Spurensuche. Von ihrer Mutter erhofft sie sich keine Informationen, weil die an Demenz erkrankt ist. Gerade die Rückblenden fand ich sehr spannend, weil ich als Leserin so die Hintergründe erfuhr, zu Ereignissen, die es später gab. Eine rundum gelungene Familiengeschichte vor dem Hintergrund der DDR. Grandios!

Zitat:

War es möglich, dass ein Unbekannter, der ihr seinen Schal gegeben hatte, ihren Herzschlag derart in Aufregung versetzte? (Seite 33)

Fazit: Ein tolles Buch. Früher habe ich solche Bücher gerne gelesen. Jetzt muss ich erst wieder rein finden. Innerhalb von zwei Wochen hatte ich das Buch durch. Das spricht eindeutig für das Buch und meine Begeisterung. Eigentlich wollte ich dieses Jahr nach Berlin fahren, was wegen der Pandemie nicht möglich ist. Vielleicht im nächsten Jahr. Ich kann mir gut vorstellen, dass das Buch verfilmt wird. Geschichtliches kommt immer gut an.

Dieses Buch bekommt von mir fünf Lesemäuse.

Rezension „Meine Schwester, die Hummelkönigin“ – Patrizia Zannini

Klappentext:

Zehn Jahre war Ally nicht auf Bear Isle, der kleinen Insel vor der Küste Maines, wo es nach Kiefernharz duftet und überall wilde Blaubeeren wachsen. Als sie zur Beerdigung ihrer Mutter zurückkehrt, ist es, als wäre sie nie fort gewesen. Vor allem ist da Emma, Allys Schwester, die immer schon anders war, keine Veränderungen erträgt und feste Strukturen braucht. Was soll jetzt aus ihr werden?

Eigentlich wollte Ally nur zwei Wochen bleiben, doch mit jedem Tag spürt sie ein bisschen mehr, wie Bear Isle ihr wieder neu ans Herz wächst. Und Emma, ihre besondere Schwester.

Meine Meinung:

Dieses Buch hat mir meine Freundin Sabine empfohlen. Wenn sie es gut findet, dann muss ich es auch lesen, dachte ich. Und was soll ich euch sagen? Ein wundervolles Buch. So warmherzig und voller Liebe.

Wie Ally mit ihrer Schwester Emma umgeht, wie sie anfangs gar nicht versteht, dass Emma einen geregelten Tagesablauf braucht, dass ihr die Rituale helfen, sich im Alltag zurechtzufinden. Ihre Schwester sitzt schon morgens um sechs Uhr am Frühstückstisch und wartet, dass sie ihr ihre Müslischüssel aus dem Schrank holt.

Die Situationen, in denen Ally für Emma ein Heim sucht, in dem sie betreut wird, weil Ally partout nicht die Betreuung ihrer Schwester übernehmen möchte, haben mich besonders berührt. Dass dann doch alles anders kommt, müsst ihr selber nachlesen.

Zitat:

Doch was geschehen war, war geschehen, und ich konnte es nicht mehr ändern. Jetzt musste ich mich wieder auf das Hier und Jetzt konzentrieren. (Seite 147)

Fazit:

Dieses Buch ist besser als die Bücher oder Filme von Rosamunde Pilcher. Ich glaube, ich habe damals so lange gebraucht es zu lesen, weil ich mich einfach nicht von dem Buch, von der Geschichte trennen konnte. Es ist das Lesehighlight im Jahr 2017 für mich. Diese Kraft, dieses Leise, Gewaltige, das in diesem Buch steckt, ist einfach nur WOW! Für mich war dieses Buch ein Wohlfühlroman und das Lesehighlight 2017.

Homepage

Dieses Buch bekommt von mir fünf Lesemäuse.

 

Freitags-Füller # 236

Freitags-Füller

1. Unser Lied für Stockholm finde ich gut.

2. Nur noch wenige Menschen haben ein Herz aus Gold.

3. Langsam könnte sich mal der Frühling blicken lassen.

4. Damit dass der Winter zurückkommt, habe ich nicht gerechnet.

5. Der Druck von meiner Erkältung könnte langsam mal nachlassen.

6. Dass meine Schwester in die Nähe gezogen ist, finde ich absolut super.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Fernsehabend, morgen habe ich einen Ausflug ich nach Flensburg geplant und Sonntag möchte ich lecker brunchen!

 

Rezension „Vom Umtausch ausgeschlossen“ – Sophie Kinsella

Ein Gute-Laune-Buch, das einfach Spaß macht.

Klappentext:
Becky Bloomwood schwebt im siebten Himmel: Sie ist mit Luke Brandon, dem Mann ihrer Träume, auf Hochzeitsreise rund um die Welt, und natürlich kommt dabei auch das Shoppen nicht zu kurz. Wieder in London, landet sie allerdings unsanft auf dem Boden der Realität. Sie hat keinen Job, Luke ist wegen ihrer überzogenen Konten sauer, und ihre beste Freundin Suze hat eine neue Busenfreundin. Da taucht Jessica auf, eine Schwester, von deren Existenz Becky nichts wusste. Eine Schwester – eine Seelenverwandte! Ein Geizkragen? Becky ist fassungslos…

Meine Meinung:
Also, ich muss ja sagen, Sophie Kinsella ist wieder einsame Spitze. Ich habe dieses Buch eigentlich nur nebenbei lesen wollen und ein anderes Buch hauptsächlich. Tja, was soll ich sagen? Becky Brandon hat „gewonnen“. Es ist aber auch zu köstlich, wie naiv die Person Becky in den Büchern von Sophie Kinsella herüberkommt. Die Bücher lassen sich einfach locker weg lesen.

Becky ist auf Hochzeitsreise, denn sie hat endlich den Mann ihrer Träume, Luke Brandon, geheiratet. Die beiden machen eine Weltreise und natürlich darf dafür Becky Brandon (geb. Bloomwood) das Shoppen auch nicht zu kurz kommen. Wenn sie glaubt, etwas Außergewöhnliches für die Wohnung gefunden zu haben, dann kauft sie es. Natürlich auch Klamotten. In Mailand entdeckt sie eine Tasche, die sie schon immer haben wollte und für die sie auch nicht vor Lügen haltmacht…

Als die beiden nach London zurückkehren, holt sie die Realität auf den Boden der Tatsachen, denn es hat sich einiges in der Zeit verändert, in der die beiden weg gewesen sind. Suze, Beckys beste Freundin, hat plötzlich eine neue Busenfreundin, Becky steht ohne Job da und ihre Eltern haben auch noch eine Überraschung für sie. Jessica tritt in ihr Leben. Auf einmal hat Becky eine Schwester. Eine Seelenverwandte! Doch sie muss feststellen, dass ihre Schwester ein Geizkragen ist. Becky ist fassungslos…

Alles in allem habe ich wieder eine gute Unterhaltung gehabt, wobei man das eigentlich bei jedem Buch von Sophie Kinsella hat.

Für dieses Buch vergebe ich fünf Lesemäuse.