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Lesemonat September 2021

Ich schaffe es, zwei Bücher im Monat zu lesen. Das ist gut. Ich muss jetzt nur versuchen, öfter zu bloggen. Aktuell schreibe ich an zwei Rezensionen.

Im September habe ich gelesen:

Mein Glück in deinen Händen – Mary Simses (beendet)

Blind Date – Joy Fielding (beendet)

gelesene Bücher: 2

angefangene Bücher: 2

gelesene Seiten: 686

Reihenvorstellung zu „Der Nordseehof“ von Regine Kölpin

Ich möchte euch eine tolle Autorin und ihre Trilogie vorstellen. Die Bücher konnten mich so begeistern, dass ich sogar beim Ende des dritten Buches ein paar Tränchen vergossen habe, so ergriffen fand ich es.

Die Nordseehof-Trilogie spielt in Ostfriesland in der Zeit zwischen 1948 und 1993. Es fängt mit Johanna an, die auf dem Eilershof aufwächst und durch die Heirat mit Eike auf den Nordseehof zieht. Der Nordseehof ist eine Schäferei, hinter der viel Arbeit steckt, wie man beim Lesen der Bücher erfährt.

Im Laufe der Jahre lernen wir die Erben Johannas kennen Es geht um Liebe, Intrigen und Verrat. Das zieht sich wie ein roter Faden durch alle drei Bücher. Es steckt viel Gefühl, Spannung und Dramatik und Liebe in den Büchern.

Mein Fazit

Ich habe diese Autorin erst sehr spät entdeckt. Sie konnte mich restlos mit ihren Büchern überzeugen und machte mich nach dem Ende der Trilogie sprachlos. Ab nach Ostfriesland und mit Johanna und den anderen eine aufregende Zeit erleben. Ich hatte sie definitiv.

Einer meiner Lesehighlights 2021!

Reihenfolge:

Der Nordseehof – Als wir träumen durften

Der Nordseehof – Als wir der Freiheit nahe waren

Der Nordseehof – Als wir den Himmel erobern konnten

Auf der Seite reihenfole.org findet ihr die Autorin Regine Kölpin noch nicht (jedenfalls fand ich sie noch nicht), aber ihr werdet bestimmt andere tolle Autorinnen und Autoren dort entdecken.

Rezension: „Der Näher“ – Rainer Löffler

(2019)

Klappentext:

Ein Thriller wie ein Stich ins Herz

In der Nähe von Köln verschwinden zwei schwangere Frauen. Martin Abel, Fallanalytiker des Stuttgarter LKA, übernimmt die Ermittlungen. Kurz darauf werden die Leichen einer Mutter und ihres Kindes in einem unterirdischen Hohlraum entdeckt. Es handelt sich um eine Frau, die vor Jahren verschwunden ist. Dann taucht eine der beiden vermissten Frauen wieder auf und gibt erste Hinweise auf den Täter. Martin Abel muss sich in eine Welt zerstörerischer Fantasien hineindenken. Denn der Mörder tötet seine Opfer nicht nur, er pflanzt ihnen auch etwas in den Körper…

Meine Meinung:

Dies ist mein erstes Buch von Rainer Löffler und den Fallanalytiker Martin Abel. In diesem Fall muss er bei der Aufklärung von verschwundenen und ermordeten schwangeren Frauen mithelfen. Ich muss sagen: Oh mein Gott! Endlich hat mich ein Thriller so richtig in seinen Bann gezogen. Seit gefühlten Jahrzehnten habe ich keinen Thriller mehr gelesen. Vielleicht hätte ich dieses Buch überhaupt nicht beachtet, wenn Sabine es mir nicht empfohlen , ja sogar ans Herz gelegt hätte.

Während ich das Buch gelesen habe, bekam ich immer wieder Schnappatmung bei so mancher Szene. Das ganze Buch über verliert die Handlung nicht an Spannung. Teilweise waren einige Szenen so grausam, dass ich immer wieder Lesepausen einlegen musste. Am unsympathischsten fand ich Kommissar Borchert. Martin Abel dagegen kam ein bisschen verrückt, aber sehr sympathisch bei mir an.

Zitat:

Saskia Mayens gespieltes Selbstvertrauen zerstob in tausend Stücke. (Seite 16)

Fazit: Einfach wow! Bitte mehr Bücher dieser Sorte! Ja, ich brauche auch gelegentlich solchen Nervenkitzel. Einfach nur ein sehr guter Thriller.

Dieses Buch bekommt von mir fünf Lesemäuse.

Rezension „Das Kind“ – Sebastian Fitzek

Klappentext:
„Als Strafverteidiger Robert Stern diesem ungewöhnlichen Treffen zugestimmt hatte, wusste er nicht, dass er damit eine Verabredung mit dem Tod einging. Noch weniger ahnte er, dass der Tod 1,43 m messen, Turnschuhe tragen und lächelnd auf einem gottverlassenen Industriegelände in sein Leben treten würde.“ Simon, von nun an Sterns ständiger Begleiter, ist ein zehnjähriger Junge – und fest davon überzeugt, in einem früheren Leben ein Mörder gewesen zu sein…

Meine Meinung:
Absolut ein Buch, das man gelesen haben muss! Es ist ein Buch, das man unmöglich aus der Hand legen kann. Sebastian Fitzek baut einen solchen Spannungsbogen auf, dass er den Leser in seinen Bann zieht. An einigen Stellen sind die Szenarien ziemlich brutal beschrieben, aber dieses Buch hat mich so in seinen Bann gezogen, dass ich hinterher immer noch sehr ergriffen bin. In dem Buch geht es um Reinkarnation und die Frage, ob Menschen wiedergeboren werden können. Robert Stern wird aus seinem Alltag gerissen, als seine Freundin Carina plötzlich mit dem zehnjährigen Simon vor ihm steht, der behauptet in einem vorherigen Leben ein Serienkiller gewesen zu sein. Er führt die beiden zu dem Fundort der ersten Leiche und so rückt Robert schon bald in den Fokus der Polizei und wird zum Verdächtigen und Gejagten. Robert wird auf diese Weise vorgegaukelt, dass sein Sohn, der vor zehn Jahren am plötzlichen Kindstod starb, noch am Leben ist.

Ein wirklich guter Psychothriller, der seinem Namen gerecht wird. Ich hatte auch schon das Vergnügen, den Autor Sebastian Fitzek persönlich treffen zu dürfen, als er sein neuestes Buch „Der Augenjäger“ in Kiel vorgestellt hat.

Für dieses Buch vergebe ich fünf Lesemäuse.

Rezension „Vergiss mein nicht“ – Karin Slaughter

Nach „Belladonna“ der zweite Fall mit der Pathologin Sara Linton.

Klappentext:
Es sind doch noch Kinder.
Ein schrecklicher Abend in Heartsdale, Georgia: Auf einem Parkplatz droht eine Dreizehnjährige einen Mitschüler abzuknallen. Vergeblich versucht der Polizeichef, die Situation zu entschärfen – das Mädchen muss erschossen werden, um das Schlimmste zu verhindern. Die ganze Stadt fragt sich ratlos, was die eher unscheinbare Schülerin in eine entschlossene Mörderin verwandelt hat. Da macht Pathologin Sara Linton bei der Obduktion des Kindes eine Entdeckung, die schockierender ist als alles, was sie bis dahin gesehen hat…

Meine Meinung:
Ich weiß gar nicht, was ich zu dem Buch sagen soll, so beeindruckt bin ich von dem Buch. Wie kann eine Mutter ihren Sohn über so lange Zeit nur so vergewaltigen und wie kann die Schwester des Opfers so lange still halten? Wenn ich nur daran denke, bekomme ich eine Gänsehaut. Der Fall spielt sich in einem Zeitraum von einer Woche ab. Dass ein dreizehnjähriges Mädchen versucht, ihren Mitschüler zu erschießen und er letztendlich mit dem Leben davonkommt und dafür das Mädchen durch den Polizisten Jeffrey Tolliver ums Leben kommt, ist schon heftig. Was danach jedoch ans Licht kommt, ist geradezu schockierend. Das Ende ist zugleich überraschend wie vorhersehbar.

Ich finde, Karin Slaughter schreibt spannende Thriller, die einen nicht mehr loslassen. Den ersten Fall von Sara Linton „Belladonna“ habe ich vor ca. 10 Jahren gelesen und fand ihn auch sehr gut. Wenn jetzt jemand fragt, ob man die Bücher von Karin Slaughter auch durcheinander lesen kann, dem sage ich: Er sollte es besser nicht tun, denn die Geschichte um die Pathologin Sara Linton baut ein bisschen aufeinander auf.

3. Fall: Dreh dich nicht um


Rezension „Ein Fall für Kay Scarpetta“ – Patricia Cornwell

Ich weiß auch nicht, warum ich dieses Jahr besonders gerne Krimis lese. Irgendwie brauche ich die Spannung und deshalb habe ich mit der Kay Scarpetta-Reihe von Patricia Cornwell angefangen.

Klappentext:
Eine Mordserie versetzt die Bevölkerung von Richmond, Virginia, in Angst und Schrecken. Drei Frauen mussten bereits sterben. Kay Scarpetta setzt sich auf die Fährte des erbarmungslosen Killers – und begibt sich dabei in allergrößte Gefahr.

Meine Meinung:
Der erste Fall ist empfehlenswert. Bei der deutschen Seite von Patricia Cornwell gibt es allerdings ein Glossar, bei dem man die medizinischen Begriffe nachschlagen kann. Sehr praktisch, wie ich finde. Der erste Fall von Kay Scarpetta hat mir sehr gut gefallen. Das Ende war sehr spannend, ich konnte es kaum erwarten, bis ich es durchgelesen hatte. Besonders gut fand ich, dass man bis zum Schluss nicht wusste, wer der Mörder war. Die vielen medizinischen Fachbegriffe verwirren nur.