Archive for November 2011

Buchpost: Freiexemplar

Ich bin vor ein paar Wochen auf ein Forum gestoßen, bei dem die Autorin Petra Schier Leserunden veranstaltet. Zum Forum kommt ihr hier. Ich habe mich für eine Leserunde angemeldet und gleichzeitig mit der Anmeldung wurden drei signierte Freiexemplare unter den Teilnehmern verlost. Ich habe eines davon gewonnen. 🙂 Gestern kam mein Exemplar an. Es handelt sich um ein Weihnachtsbuch, das gut in die Vorweihnachtszeit passt.

Das Buch heißt „Ein Weihnachtshund für alle Fälle“.

Klappentext:
Irina glaubt, die wahre Liebe in ihrem Leben nicht mehr zu finden, seit Lars, der Mann ihres Herzens, sie einmal tief enttäuscht hat. Nun ist Lars kurz vor Weinachten in ihre Stadt zurückgekehrt. Nichts anderes will sie, als ihm für alle Zeiten aus dem Weg zu gehen. Doch die Mächte des Schicksals haben andere Pläne – in Gestalt von Nick, einem magischen Weihnachtshund, der die schönsten amourösen Verwicklungen heraufbeschwört.

Erschienen ist das Buch bei Rütten & Loening Verlag und kostet 9,99 Euro.

 

 

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Rezension „Der Junge, der in den Büchern verschwand“ – Philippe Claudel

Und wieder ein Buch durch, bei dem es sich um einzelne Geschichten handelt.

Klappentext:
Der Junge, der in den Büchern verschwand ist ein Buch für die Kleinen, die einmal groß werden, und für die Großen, die einmal klein waren. Philippe Claudels Geschichten sind leichtfüßig und poetisch, humorvoll und doch auch immer ein wenig melancholisch.

Meine Meinung:
„Liebe dich, wie du bist, liebe die anderen, wie sie sind.“
Dieser eine Satz hat mich besonders in dem Buch beeindruckt, weil etwas Wahres daran ist. Als Kind sieht man noch alles unschuldig mit Kinderaugen, als Erwachsener aber ist man zu voreingenommen von Dingen, die man schon erlebt hat. Dann denkt man, dass Dinge, die vorher schon schlecht liefen, auch noch schlecht laufen werden, wenn sie wieder passieren. Philippe Claudel hat ein Buch mit Geschichten geschrieben, das zum einen amüsiert, zum anderen aber auch zum Nachdenken anregen. Der Satz von oben stammt aus der Geschichte „Der kleine graue Esel, der weiß werden wollte“. Eine sehr süße Geschichte, in der aber auch sehr viel Wahres verborgen ist. Es geht um einen Esel, der nicht mehr grau sein möchte und alles dafür tut, um weiß zu sein. Als er es schafft und denkt, dass alle seiner Meinung sind, wird er eines Besseren belehrt und kommt zu dem Schluss, dass es doch gar nicht so schlecht ist, als Esel grau zu sein.
Die vielen kleinen und kurzen Geschichten sind etwas für zwischendurch. Es lohnt sich, sie zu lesen. 😉

Ich vergebe für dieses Buch fünf Lesemäuse.

Freitags-Füller # 20

1. Ich könnte mal wieder Ordnung schaffen.

2. Ich leide drunter, dass der November so neblig ist.

3. Bloß nicht zu viele Termine haben.

4. Jedes Jahr gibt es einen Weihnachtsmarkt.

5. An meiner Tür hängt nichts Weihnachtliches.

6. Dazu fällt mir jetzt wirklich nix gescheites ein… Fingerspitzen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Abend (mal wieder), morgen habe ich zu einem Weihnachtsbasar gehen geplant und Sonntag möchte ich einfach einen entspannten Tag verleben!

Rezension „Bevor ich sterbe“ – Jenny Downham

Klappentext:
Die 16-jährige Tessa hat Leukämie und die Ärzte machen ihr nur noch wenig Hoffnung. Aber Tessa will leben, wenigstens in der Zeit, die ihr noch bleibt. Sie schreibt an ihre Zimmerwand zehn Dinge, die sie tun will, bevor sie stirbt: Sex haben, Drogen nehmen, für einen Tag berühmt sein, etwas Verbotenes tun…
Und dann trifft sie Adam, und er ist der Erste, der sie versteht. Tessa spürt, dass sie etwas mit Adam verbindet, doch sie wehrt sich dagegen. Und dann begreift sie, dass sie zum ersten Mal verliebt ist. Aber darf man lieben, wenn man stirbt?

Meine Meinung:
Das Buch ist aus der Sicht von Tessa geschrieben und beschreibt ihren Leidensweg im letzten Jahr ihres Lebens. Vier Jahre hat sie gegen die Leukämie angekämpft, bevor ihr die Ärzte eröffnen, dass sie keine Hoffnung mehr auf Heilung haben soll. Also macht Tessa diese Liste mit den Dingen, die sie noch machen möchte, bevor sie stirbt, wie z.B. Sex haben, einen Tag nur „Ja“ zu allem sagen…
Mich hat dieses Buch nicht mehr losgelassen. Es ist bewegend, intensiv, nah und doch so wahr. Einige Dinge, die man als selbstverständlich erachtet, kommen einem plötzlich total lächerlich vor oder sie werden als ein geschenktes Glück gesehen. Das Buch ist sehr emotional geschrieben, sodass ich manchmal eine Beklemmung gespürt habe. Ich glaube, dass ich nach diesem Buch etwas Heiteres lesen werde.

Ich vergebe für dieses Buch vier Lesemäuse.

Novemberblues

Es ist kalt, es ist neblig – November eben. Mir ist nach einem heißen Tee, einer Decke und einem guten Buch zumute. Was mache ich stattdessen? Gehe mit dem Hund spazieren. Meine Hände sind kalt, da ich meine Handschuhe leider zu Hause vergessen habe. So´ n Pech für mich! Also eine Hand in die Jackentasche und mit der anderen die Hundeleine fest halten. Schicksal! So ist das halt im November. Normal! Was man halt an so einem normalen Sonntagmorgen macht.

Freitags-Füller # 19

1. Nächste Woche habe ich einen sehr wichtigen Termin, der meine weitere berufliche Zukunft sehr beeinflussen könnte.

2. Ich würde (wie wahrscheinlich viele) einiges anders machen, wenn ich könnte wie ich wollte.

3. Es riecht nach Weihnachten, wenn  der Duft von Mandarinen in der Luft liegt.

4. Bei mir stehen viele Billys von IKEA.

5. Es läuft  im Moment alles ganz gut bei mir.

6. Das Leben genießen immer und immer wieder.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Abend, morgen habe ich einen kleinen Stadtbummel geplant und Sonntag möchte ich mich auf die nächste Woche vorbereiten!

Rezension „Das Geheimnis des Bücherhüters“ – Corinna Gieseler

Einen Bücherhüter zu Hause zu haben, das wäre schon etwas Feines. Obwohl: In gewisser Weise bin ich auch so etwas wie eine Bücherhüterin. 😉

Klappentext:
Ein unheimlicher Antiquariatsbesitzer, eine düstere Villa mit einer uralten Bibliothek und ein geheimnisvolles Buch, hinter dem alle her sind: Die Agentur für unlösbare Rätsel des Alltags hat ihren ersten Fall!
Plötzlich haben Momme und seine Freunde Tobias und Finja es mit sprechenden und manchmal sogar gefährlichen Büchern zu tun – und kommen dem unglaublichen Geheimnis des Bücherhüters auf die Spur…

Meine Meinung:
Das Buch hatte ich schon einige Zeit auf meinem Wunschzettel stehen und habe es mir dann in der örtlichen Stadtbücherei ausgeliehen. Vom Klappentext her hörte sich das Buch so gut an, dass ich es unbedingt lesen wollte und was soll ich euch sagen? Ich wurde nicht enttäuscht. 😉 Das Kinder- und Jugendbuch handelt von Momme, der sich gerne in der Bücherei aufhält und Bücher liest. Sein Freund Tobias findet das doof. Als in der Bücherei allerdings merkwürdige Ereignisse geschehen und Momme den Bücherhüter sieht, hat das IQ-Team, bestehend aus Momme und Tobias und Finja ihren ersten Fall. Gestört werden ihre Ermittlungen immer wieder durch eine Gruppe, die Desperados, die von Big Mäx angeführt wird, gestört.

Ein nettes Kinderabenteuer, das für Kinder ab 10 Jahren geeignet ist. Erwachsene werden aber auch ihren Spaß haben. Ich hatte ihn auf alle Fälle. 🙂

Ich vergebe für dieses Buch gerne fünf Lesemäuse.