Archive for Oktober 2014

Freitags-Füller # 172

Freitags-Füller

1. Fast hätte ich es vergessen, aber die Blogbeiträge über die Frankfurter Buchmesse kommen nächste Woche.

2. Immer ein Buch in der Tasche.

3. Wenn Geld kein Thema wäre, dann würde ich zwei Wochen in einem Bibliothel verbringen.

4. Ich liebe Vanillepudding.

5. Am 1.November ist Weltvegantag.

6. Ein kleiner Traum, den ich habe, ist dieses Jahr endlich in Erfüllung gegangen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Halloween-Lesung, morgen habe ich feiere ich ein bisschen den Weltvegantag geplant und Sonntag möchte ich vielleicht mit meinem Schatz Sonntagshopping machen!

Veranstaltungstipp: Schön-schauriges Halloween

Cupcake einzeln

Süß-schauriges Halloween

Kiel. Es ist grau draußen, die hellen Tage sind gezählt. Die dunkle Jahreszeit läuft mit großen Schritten auf uns zu, und ohne dass wir ihn hören können, schleicht sich der gruseligste Tag des Jahres durch die unverschlossenen Kellertüren und wartet darauf, mit blutverschmierten Visagen und schrill kreischenden Hexen die Welt in Angst zu versetzen. In der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November ist es soweit – Halloween lockt Vampire, Geister und Totgeglaubte aus ihren Kammern und Gräbern.

Svenja und Andrea Frahm, Inhaberinnen des Cupcake-Ladens „Friedas Tassenkuchen“, nutzen diesen Abend, um die gruseligste Nacht des Jahres zu feiern und um noch einmal „Danke“ zu sagen und sich gebührend zu verabschieden. „Friedas Tassenkuchen“ wird an diesem Abend zum letzten Mal seine Türen am Alten Markt öffnen. Das Mutter-Tochter-Gespann ist aber schon auf der Suche nach einer neuen Location für ihre zuckersüßen Köstlichkeiten und wird ihren Kunden auch weiterhin auf Bestellung via Facebook oder telefonisch mit Sahnecremes und Zuckerstreuseln zur Verfügung stehen. Zu Halloween gibt es einen Leseabend mit subtilen Horrorgeschichten á la Edgar Allan Poe, Kurzgeschichten und einen Einblick in „Nachtahn 2“, dem Vampirroman von Sandra Florean. Auch Nadia Sahlenbeck liest aus einem ihrer Werke.

Die unheimlichen Naschkatzen erwartet auch ein Kostümwettbewerb. „Selbstverständlich muss man sich nicht verkleiden. Wir freuen uns aber über jeden der ebenso maskiert daherkommt wie wir“, so Svenja Frahm. (jalu)

  • Freitag, 31. Oktober, ab 19 Uhr, Friedas Tassenkuchen, Alter Markt, Kiel. Eintritt 8 Euro (inkl. Cupcake, Café Crema, Tee oder Kaltgetränk). Infos und Anmeldung im Geschäft, Tel. 0176-22685408.

Quelle: Kieler Express vom 29.10.2014

Süß-schauriges Halloween

Autoren: 5 Fragen an…Sabine Zett

ZETT_SABINE

1. Seit wann schreibst Du?

Schon während meiner Schulzeit habe ich für die örtliche Tageszeitung Artikel verfasst und wurde später auch Journalistin. Nach der Geburt meiner Kinder (heute 17 J. und 14 J.), nach unzähligen Artikeln, Reportagen, Kolumnen, Theaterdrehbüchern und Hörspielen war irgendwann die Idee für das erste Buch da, damals ein lustiges Fußballbuch für Kinder. Mittlerweile habe ich knapp zwanzig Kinder- und Jugendbücher geschrieben, Tendenz steigend :-). Da ich aber noch ein paar nicht ganz jugendfreie Witze 😉 in der Schublade hatte, mussten es jetzt auch noch lustige Frauenromane sein.

2. Welches Genre liest Du selbst am liebsten?

Ich lese querbeet alles; Chick-Lit, Biografien, Sachbücher, Thriller, etc., weil mich viele Dinge interessieren und ich neugierig bin, was sich meine KollegInnen so ausgedacht haben. Leider komme ich nicht so oft zum Lesen, wie ich es mir wünschen würde.

3. Hast Du ein persönliches Lieblingsbuch?

Es wechselt ständig. Derzeit ist es „Das große Los“ von Meike Winnemuth, weil ich genauso gern reise wie lese.

4. Wo schreibst Du am liebsten?

Am liebsten sitze ich auf einer Terrasse im Süden, mit Blick aufs Meer. Dann könnte ich stundenlang schreiben. Leider wohne ich in der Nähe von Duisburg, also nix mit Süden und Blick aufs Meer 😉 Aber an meinem Schreibtisch ist es meistens auch ganz nett.

5. Wenn Du die Gelegenheit hättest, in die Vergangenheit zu reisen, in welche Zeit würdest du dann gerne reisen?

Ich würde viel lieber in die Zukunft reisen und sehen, was da noch alles kommen wird, ob wir Autoren z.B. per Gedanken unsere Bücher schreiben könnten. Das Tippen ist ja so zeitraubend 😉

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Vielen Dank, Sabine, dass Du bei meinem kleinen Interview mitgemacht hast.

Rezension „Tausche Schwiegermutter gegen Goldfisch“ – Sabine Zett

Zett Sabine - Tausche Schwiegermutter gegen GoldfischKlappentext:

Elisa ist thirty something, Mutter eines „Pubertäts-Aliens“, Tochter zweier rüstiger Rentner und Schwiegertochter einer durchgeknallten Patronin, die sich mindestens für Queen Mum hält.

Als wäre es damit nicht genug, benimmt sich plötzlich auch noch Elisas Ehemann Alex äußerst seltsam – heimliche Handytelefonate und überraschende „Dienstreise“ nach Paris inklusive. Hat Alex etwa eine Affäre? Das kann Elisa nicht auf sich sitzen lassen und bläst zum Gegenangriff…

Meine Meinung:

Der Verlag schickte mir vorab dieses Buch zu, damit ich es in Frankfurt von der Autorin signieren lassen konnte. Es ist doch gleich ein ganz anderes Lesegefühl, wenn man die Autorin persönlich kennt. Ich konnte sie auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse treffen und ein wenig mit ihr plaudern. Das Buch finde ich allein schon vom Cover klasse. Es passt einfach zum Inhalt des Buches.

Jede Mutter hat doch ihr ganz persönliches P-Alien zu Hause hat bzw. hatte. Mal mehr, mal weniger ausgeprägt. Wenn ich da an meine Pubertät denke…Naja, lassen wir das. Zurück zum Buch.

Es ist wieder ein Buch zum Zurücklehnen und es nicht mehr aus der Hand legen können. Der Leser leidet schon ein bisschen mit Elisa, wenn ihre Schwiegermutter Magret sie immer wieder in den Wahnsinn treibt. Überhaupt ist Elisa meistens diejenige, die versucht, jede Katastrophe, die sich anbahnt, wieder zu schlichten. Dabei müsste sie dringend ihre eigenen Probleme in den Griff bekommen. Nur wie soll sie das machen, wenn sie jeder um ihre Hilfe bittet? Doch wo ein Wille ist, ist auch ein Weg und so meistert Elisa (fast) jede Situation im Handumdrehen. Oder etwa nicht? Findet es selbst heraus und lest dieses tolle Buch.

Zitat:

„Wo bleibt denn Ihre Kundenfreundlichkeit? Sind wir hier bei Chanel oder in Chantals Kleiderkammer?“ (Seite 152)

Fazit: Die Autorin hat nicht zu viel versprochen, als sie mir „viel Spaß beim Lesen und Lachen“ gewünscht hat. Gelacht habe ich ordentlich, das könnt ihr mir glauben. Parallelen mit meiner eigenen Familie konnte ich nicht ziehen, denn manchmal hat man das doch. Da liest man ein Buch und denkt, dass genau das, was im Buch vorkommt, auf einen selber zutreffen könnte. Ein Buch, das hält, was es verspricht.

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blanvalet

Vielen Dank an den Random House Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Dieses Buch bekommt von mir fünf Lesemäuse.

LogoMaus_Fuenf

Leseevent durch alle Zeiten

Ein Abend, vier Autoren, ein grandioser Spaß. So oder so ähnlich könnte man diesen Abend beschreiben. Nein, im Ernst, das wäre etwas zu wenig, um den Abend in einem Satz beschreiben zu wollen. Es würde ihm auch nicht gerecht werden.

Ich habe mich mit Sabine getroffen, um mit ihr gemeinsam zur S Kultur zu fahren, in der der Leseevent stattfand. Wir haben den etwas komplizierteren Weg gewählt und mussten uns durchfragen. Als wir ankamen, hatten wir noch ein wenig Zeit und haben unseren mitgebrachten Snack genossen. So langsam trudelten die anderen Gäste ein. Dumm war nur, dass wir am falschen Eingang gewartet haben. Wir hätten die ganze Zeit schon reingehen können, wären wir die Treppe runter und dann nach links gegangen. Ich sag nur: Herdentrieb: Im Zweifel mit der Masse. (zwinkernder Smiley)

Nun gut. Am Eingang haben wir einen Stempel auf die Hand bekommen. Ich war zwar erst einmal in einer Disco, aber ich kenne es aus Filmen bzw. aus Erzählungen, dass man dort einen Stempel auf die Hand bekommt, bevor man reingehen darf. Auf dem Stempel stand noch nicht einmal S Kultur.

Es wurde ein unvergesslicher Abend.

Die Autoren, das sind im Einzelnen

Laurence Horn

Laurence - Butler James

Ann-Kathrin Karschnick

Ann-Kathrin Karschnick

Janika Hoffmann

 Annkathrin Sandra Janika

Sandra Florean.

Sandra Florean

Jeder hatte das Manuskript des jeweils anderen und hat sich in verschiedene Rollen hineinversetzt. Es war beeindruckend, wie vielseitig Autoren sein können. Besonders toll fand ich, wie Laurence den Butler James aus Sandras Buch verkörpert hat. Seht selbst:

Laurence - Sandra

Einfach toll. Laurence hat sich ziemlich oft umgezogen. Für einen Mann ist das schon sehr ungewöhnlich. 😉

Ein weiteres Highlight war Sandra als Drache. Sie hat szenisch den Drachen aus Janikas Buch dargestellt. Laurence versuchte auf Sandras Rücken zu reiten, da er einen kleinen Jungen darstellte, der auf der Drachendame reiten sollte.

Sandra als Drache

Fazit: Ein Abend voller Überraschungen, vier tolle Autoren, die ein tolles Leseevent gestaltet haben. Das Publikum war bei dieser Lesung interaktiv mit dabei (ein bisschen Eigenlob). So etwas hat dieses Jahr noch gefehlt in meiner Sammlung von Lesungen. Wobei, kann man Sammlung eigentlich sagen? Eher Erlebnisse. Das nächste Mal sollte so eine Veranstaltung gefilmt werden. War echt filmreif. An den Autoren sind kleine Schauspieler verloren gegangen. 😉

Laurence - Ann-Kathrin - Janika - Sandra

Danke, ihr Fantastischen Vier (Autoren)

für einen unvergesslichen Abend!

Danke, liebe Sabine fürs gemeinsame Überarbeiten!

Ein Abend mit…Arno Strobel

Arno Strobel - vor der Lesung

„Jeder Autor ist die Summe seiner Bibliothek.“

(Dieses Zitat sagte Arno Strobel auf die Frage, warum er Thriller schreibt)

Es geht munter weiter mit den Lesungen. Dieser Herbst ist sehr lesungsreich.

Jetzt ist Arno Strobel an der Reihe. Ich habe ihn letztes Jahr in Hamburg bei der Benefiz-Lesung zugunsten der betroffenen Buchhandlungen der Flutkatastrophe getroffen. Ein sehr sympathischer Autor.

Als ich auf Sabine gewartet habe, spaziert doch einfach der Autor himself an mir vorbei. Krass!

Arno Strobel - lesend

Arno Strobel war ein bisschen geschafft, da er am Vortag drei Lesungen abgehalten hat, die 400 Kilometer von Kiel entfernt waren. Daher hat er noch nicht viel von dieser Stadt gesehen. Dabei ist sie sehr sehenswert.

Seine Karriere begann vor etwa zwölf Jahren, als er angefangen hat Kurzgeschichten zu schreiben. Diese hat er auf einer Plattform im Internet online gestellt (leselupe.de). Nach knapp einer Woche bekam er eine Email, dass eine seiner Kurzgeschichten in einer Anthologie veröffentlicht werden sollte. Damals war er noch ein sehr unbekannter Autor.

Und vieles weitere hat er im Vorwege erzählt, unter anderem dass er dieses Jahr im Januar sich getraut hat, seinen sicheren Job in der Bank zu kündigen, um sich ganz dem Schreiben zu widmen. Immerhin können weltweit nur hundert bis hundertzwanzig Autoren allein vom Schreiben leben. Er hat uns verraten, dass im kommenden Jahr (2015) 3 neue Bücher von ihm erscheinen.

Zwischendurch wurde es gewünscht, dem Autor Fragen zu stellen, die er bereitwillig und gerne beantwortet hat. Er hat aber nicht nur viel erzählt, sondern auch aus seinem neuen Buch „Das Rachespiel“ vorgelesen.

Die Grundidee zu dem Buch kam ihm in einem Bunker in der Eifel, wo er mal eine Lesung abgehalten hat. Dort herrschten 4 Grad Celsius. Brrr, ganz schön kalt. In dem Bunker könnten 200 Personen überleben.

Ein kleines Mädchen fragte, als es ein Telefon mit Wählscheibe sah: „Was ist das denn?“ So etwas gab es zu meiner Zeit auch noch. 😉

Arno Strobel - lesend - 2

Zum Ende gab es noch einen ganz besonderen Schmankerl. Er las Kurzgeschichten (unter anderem „Die Fliege“) vor, die auf eine gruselige/lustige Art sehr unterhaltsam waren. Diese und andere Kurzgeschichten hat er in einer Anthologie zusammengestellt und selbst herausgegeben, allerdings gibt es die Anthologie nicht im normalen Buchhandel zu kaufen, sondern nur bei Lesungen von ihm.

Außerdem hat er noch angefügt, wie er auf die Idee zu seinem ersten Buch „Der Trakt“ gekommen ist.

Sie kam ihm vor etwa vier Jahren, als seine Frau eine Freundin und ihren Sohn zu Besuch hatte. Arno hatte sich vorgestellt, dass der Sohn aufs Klo gehen und nicht mehr wiederkommen würde. Autoren und ihre Fantasien. 😉 Seine Frau ist seine größte Kritikerin, seine Kinder werden dagegen rausgehalten.

Fazit: Eine tolle und spannungsgeladene Lesung, die mich garantiert nicht so schnell loslässt. Der Autor hat sehr viel über sich erzählt, was längst nicht alle Autoren machen. Wahrscheinlich kam es daher, da er so viel frei gesprochen hat und nicht so viel gelesen. Auf jeden Fall war es ein sehr netter Abend. Hinterher bin ich nur noch müde, aber glücklich ins Bett gegangen.

Arno Strobel - Kathi

Danke, lieber Arno für die tolle Lesung!

Vielen lieben Dank, liebe Sabine fürs gemeinsame Überarbeiten!

Freitags-Füller # 171

Freitags-Füller

1. Wenn ich den heutigen Tag bis jetzt Revue passieren lasse, kann man ihn vergessen.

2. Doch im Moment geht es mir wieder etwas besser.

3. Der große Unterschied zu Buchverfilmungen ist der, dass das Buch meistens besser ist als der Film.
4. Jetzt ein bisschen Bloggen zur Belohnung.

5. Meine Familie ist mir sehr wichtig.

6. Nächste Woche ist Halloween und ich verkleide mich und gehe zu einer Halloween-Lesung.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Fernsehabend, morgen habe ich bloggen geplant und Sonntag möchte ich vielleicht ins Fitnessstudio!